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Dennis Schröder legt beim Sieg der Oklahoma City Thunder gegen die Phoenix Suns eine beeindruckende Leistung hin. Überragender Akteur ist jedoch ein Kollege.

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Dennis Schröder hat beim 126:108-Sieg der Oklahoma City Thunder in der Nacht auf Samstag erneut eine starke Performance aufs Parkett gezaubert.

Gegen die Phoenix Suns legte der deutsche Nationalspieler, der von der Bank kam und 34 Minuten Einsatzzeit bekam, 24 Punkte, neun Rebounds und sechs Assists hin und schrammte damit nur knapp am Double-Double vorbei. Überragender Akteur bei OKC war allerdings Shai Gilgeous-Alexander, der mit 32 Zählern für ein Career-High sorgte.

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Gilgeous-Alexander mit Career-High

Der Shooting Guard verwandelte starke 13 von 18 Versuchen aus dem Feld und blieb bei zwei Würfen von Downtown fehlerfrei. "Die Würfe waren heut einfach drin - zum Glück", sagte der 21-Jährige nach der Partie. "Ich bekomme diese Würfe oft, aber heute waren sie drin. Aber das ist nur der Beweis für die Arbeit, die ich jeden Tag reinstecke. Ich vertraue darauf und es hat funktioniert."

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Für ihn sei es einfach eine gute Erfahrung, so der Topscorer. "Nicht viele junge Kerle dürfen so viel spielen wie ich. Und wenn ich das darf, bin ich dankbar und glücklich, in dieser Position zu sein. Ich versuche, das voll auszunutzen."

Unterstützung gab es neben Schröder auch von Danilo Gallinari mit 22 Zählern. Insgesamt sechs Thunder-Spieler trafen im zweistelligen Bereich. Zudem zeigten sich die Thunder insgesamt sehr treffsicher: 56,3 Prozent Trefferquote aus dem Feld standen zu Buche.

Suns kassieren vierte Pleite

Oklahoma City feierte den dritten Sieg in Folge. Entscheidenden Anteil an der Erfolgswelle hatte auch Schröder, der in allen Spielen von der Bank kam aber richtig heiß lief. Im Durchschnitt verbuchte der Point Guard 24,3 Zähler in den vergangenen drei Partien und versenkte 26 von 50 Versuchen aus dem Feld.

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Die Suns hingegen mussten bereits die vierte Pleite in Serie einstecken. "Wir sind gerade in einer schwierigen Phase", sagte Shooting Guard Devin Booker, der nach einer Armverletzung sein Comeback feierte. "Es ist mein Job, es ist unser Job als Führungsspieler des Teams, uns aus diesem Loch zu holen."

Warriors mit Aufwärtstrend

Bei den Golden State Warriors scheint es langsam wieder bergauf zu gehen.

Gegen die New Orleans Pelicans setzte sich der Meister von 2018 in einem knappen Spiel mit 106:102 durch. Mit D'Angelo Russell kann Coach Steve Kerr nun wieder auf einen wichtigen Akteur zurückgreifen. Der Shooting Guard avancierte mit 25 Punkten zum Topscorer seines Teams und steuerte sieben Assists und drei Rebounds hinzu.

"Das ist er (Russell, Anm. d. red.)", freute sich Kerr. "Er kann ein Spiel entscheiden, weil er keine Angst hat, zu verwerfen. Du darfst dich nicht darum Sorgen, nicht zu treffen. Solange Steph (Curry, Anm. d. Red.) und Klay (Thompson, Anm. d. Red.) fehlen, haben wir mit ihm einen Typen, auf den wir uns verlassen können."

Mit dem Sieg beendeten die Warriors eine Niederlagenserie von fünf Spielen. Obwohl Golden State bereits mit 20 Punkten in Front lag, wurde die Partie zum Ende hin noch einmal richtig spannend. Am Ende stand trotzdem ein Sieg für den ehemaligen Meister zu Buche.