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München - Die Dallas Mavericks strotzen vor Selbstvertrauen. Bis zur Weihnachtspause stehen nun aber nur noch Duelle gegen Topteams an, die die wahre Stärke der Mavs beweisen.

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Platz 3 im Westen der NBA, zuletzt elf von 13 Spielen gewonnen und Luka Doncic in MVP-Form - die Fans der Dallas Mavericks könnten im Moment eigentlich kaum glücklicher sein.

"Die Mavs und die Fans haben viel durchgemacht in den letzten Jahren. Seit 2011 waren wir ja nur ein- bis zweimal in den Playoffs. Da waren schwere Zeiten dabei", erklärte die deutsche Basketball-Legende Dirk Nowitzki vor wenigen Tagen. Die Playoff-Teilnahme sei daher für "Dirkules" das Minimalziel für diese Saison.

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Ist vielleicht sogar mehr möglich? Fakt ist: seit dem inzwischen legendären Titelgewinn 2011 stand die Truppe von Eigner Mark Cuban nicht mehr so gut da.

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Einfacher Spielplan hilft Mavericks

Wie gut die Mavericks wirklich sind, wird bereits die kommende Woche beweisen: Bis zur kurzen Weihnachts-Pause warten für Dallas nacheinander Duelle gegen die Miami Heat (zu Hause), Milwaukee Bucks (auswärts), Boston Celtics (zu Hause), Philadelphia 76ers und Toronto Raptors (beide auswärts). Zudem kommen die Mavs gerade von einem Mexiko-Trip zurück, die Reisestrapazen rund um das Spiel gegen die Detroit Pistons in Mexiko City (122:111) dürften die Mavs gegen die kommenden Gegner spüren. (Tabelle der NBA)

Die verbleibenden fünf Gegner bis Weihnachten stellen die gesamte Top 5 aus dem Osten dar, lediglich der aktuelle Meister aus Toronto hat eine etwas schwächere Bilanz als die Mavs aufzuweisen.

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Der Spielkalender meinte es bisher gut mit den Mavericks, laut Berechnungen von Teamrankings.com und Powerrankingsguru.com hatten die Texaner bislang den siebt- bzw. achteinfachsten Spielplan aller 30 NBA-Teams.

Mavs beenden Lakers-Serie

Wie Tankathlon.com analyisiert, haben bis zum Ende der NBA-Hauptrunde nun jedoch nur noch drei andere Franchises schwerere Gegner als die Mavericks. Doncic und Co. treten unter anderem noch zweimal gegen Milwaukee, Miami und die Los Angeles Lakers an.

Allerdings haben die Mavs in dieser Saison bereits bewiesen, dass vermeintlich leichte bzw. schwere Gegner nicht automatisch einen Sieg bzw. eine Niederlage zur Folge haben.

So kassierten sie zwei ihrer sieben Saison-Niederlagen gegen das schlechteste Ost-Team New York Knicks, im Gegenzug beendeten sie Anfang Dezember eine Serie von zehn Siegen in Folge des West-Spitzenreiters LA Lakers. Außerdem gelangen auch Erfolge in Denver sowie gegen Houston und Toronto. Die beiden einzigen zweistelligen Pleiten setzte es in Boston und gegen die starken L.A. Clippers.

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Taugen die Dallas Mavericks zum Meisterkandidaten?

Dallas taugt also zum Favoritenschreck: Das könnte das Team in der Nacht auf Dienstag auch gegen die Bucks beweisen, die aktuell sogar 16 Partien in Folge siegreich beendet haben. (Spielplan der NBA)

Erst sieben ihrer 24 Spiele absolvierte die Franchise gegen Teams mit einer positiven Bilanz, vier davon konnten sie für sich entscheiden. Auf die Mavericks wartet mit den Duellen gegen das Quintett des "Beast of the East" in den kommenden Tagen also ein echter Härtetest.

Sollten die Mavs auch anschließend eine positive Bilanz gegen Teams mit mehr Siegen als Niederlagen haben, wäre Weihnachten gerettet - und für die Mavs der nächste Schritt zu einem möglichen Meisterkandidaten gemacht.