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Der General Manager der Toronto Raptors soll am Rande der NBA-Finals einen Polizisten geschlagen haben. Ein Warriors-Fan springt Masai Ujiri aber zur Seite.

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Der General Manager der Toronto Raptors, Masai Ujiri, wird beschuldigt, einen Hilfssheriff geschubst und geschlagen zu haben.

Der mutmaßliche Vorfall ereignete sich nach dem Ende von Game 6 der NBA Finals in der Oracle Arena. Als der Sieg der Raptors feststand, wollte Ujiri, der sich das Spiel zuvor in der Kabine mit Teammitgliedern angesehen hatte, mit den Spielern auf dem Court feiern.

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Der Polizist wollte ihn aber nicht so einfach ohne eine Berechtigung durchlassen, wodurch es zu einer Auseinandersetzung kam, die laut einem Sprecher des Sheriffs Office folgendermaßen verlief.

"Der Deputy kannte Mr. Ujiri zu dieser Zeit nicht. Er fragte ihn nach einem Ausweis. Er schubste den Deputy aus dem Weg und marschierte Richtung Court. Der Deputy schubste zurück. Der Präsident kam daraufhin mit einem noch kräftigeren Schubser und schlug den Deputy am Ende ins Gesicht."

Warriors-Fan widerspricht Polizei

Es gibt aber auch Augenzeugen, die diesem Bericht widersprechen – einer davon ist Warriors-Fan Greg Wiener, der der US-Nachrichtenagentur AP sagte: "Die Sache mit dem Schlag ins Gesicht ist nie passiert."

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Laut Wiener begann die Auseinandersetzung damit, dass der Polizist eine Hand an Ujiris Hüfte legte und diesen schubste, worauf der Raptors-GM zurückschubste. Raptors-Spielmacher Kyle Lowry zerrte Ujiri schließlich auf den Court.

Der Vorfall wird nun vom Alameda County Sheriff's Office untersucht.