Russell Westbrook hat das nächste Triple-Double seiner Karriere aufgelegt
Russell Westbrook hat das nächste Triple-Double seiner Karriere aufgelegt © Getty Images
Lesedauer: 4 Minuten

Die Oklahoma City Thunder verlieren gegen die New Orleans Pelicans. Russell Westbrook setzt seine Rekord-Show fort, Anthony Davis muss dagegen verletzt vom Feld.

Anzeige

In der letzten Partie der Oklahoma City Thunder am Montag war es so weit. Russell Westbrook notierte das insgesamt zehnte Triple-Double in Serie und brach damit einen Uralt-Rekord von NBA-Legende Wilt Chamberlain. (Die NBA LIVE im TV auf SPORT1+ und im LIVESTREAM)

Im Spiel gegen die New Orleans Pelicans hat der Superstar diese Serie nun ausgebaut. Mit sagenhaften 44 Punkten, 14 Rebounds und elf Assists brachte der Point Guard bereits das elfte Triple-Double in Serie auf das Scoreboard.

Anzeige

Mit dem SPORT1 Messenger keine News mehr verpassen - hier anmelden | ANZEIGE

Trotz der starken Stats von Westbrook reichte es am Ende für die Thunder nicht zum Sieg. Beim Auswärtsspiel in New Orleans stand am Ende eine 122:131-Niederlage auf der Anzeigetafel.

Meistgelesene Artikel
  • 1
    Fussball / Bundesliga
    FCB: Ergibt ein Sané-Transfer Sinn?
  • Manfred Burgsmüller Karriere in Bildern
    2
    Fussball / Bundesliga
    BVB-Legende Burgsmüller tot
  • Germany v United States: Group A - 2019 IIHF Ice Hockey World Championship Slovakia
    3
    Eishockey / Eishockey-WM
    Daran hakt es noch gegen die Großen
  • Quiz zur Bundesliga-Saison 2018/19
    4
    Fussball / Bundesliga
    Bundesliga-Quiz: Zeig dein Wissen!

Davis für All-Star Game fraglich

Auch ein starker Schlussspurt von OKC nützte nichts mehr. Das Team von Trainer Billy Donovan war in den ersten drei Vierteln den Pelicans stets unterlegen und konnte dies im letzten Abschnitt nicht mehr drehen. 

Dabei hatte New Orleans mit einem gewichtigen Ausfall zu kämpfen: All-Star Anthony Davis musste bereits in der ersten Hälfte das Parkett verlassen. Eine Muskelprellung in der Schulter machte eine Rückkehr unmöglich. Auch eine Teilnahme am All-Star Game am Wochenende ist fraglich.

Nach der Partie reagierte Pelicans-Coach Alvin Gentry genervt, als er auf den Superstar angesprochen wurde. Davis hatte bereits in der Halbzeitpause die Halle verlassen und sich das Spiel nicht bis zum Ende angesehen. "Ich spreche nur über die Spieler, die auch auf dem Feld standen", schnaubte er im Anschluss in die Mikrofone. 

Thunder bleiben Dritter im Westen

Davis stand für die Pelicans 16 Minuten auf dem Feld und erzielte in dieser Zeit 14 Punkte. Seine bärenstarken Teamkollegen sorgten dafür, dass es mit einem Sieg gegen OKC klappte. Julius Randle brachte es auf 33 Zähler, Jrue Holiday stand dem in nichts nach und markierte 32 Punkte.

ANZEIGE: Jetzt die neuesten NBA-Fanartikel kaufen - hier geht es zum Shop

Bei den Thunder, bei denen Dennis Schröder nach der Geburt seines Kindes erneut nicht im Kader stand, markierte neben Westbrook Paul George mit 28 Zählern die beste Punkteausbeute. 

Auch personell hat OKC aufgerüstet. Power Forward Markieff Morris, der zuletzt von den Wizards nach New Orleans getradet, dort aber entlassen wurde, gehört laut The Athletic ab sofort zum Kader.

Für die Thunder war es die erste Niederlage nach zuletzt vier Siegen in Folge. Mit 37 Siegen und 20 Niederlagen steht die Franchise auf Rang drei in der Western Conference. Die New Orleans Pelicans rangieren mit einer Bilanz von 26:33 im Westen auf dem drittletzten Rang. (Tabellen der NBA)

Knicks beenden Pleitenserie

Für die New York Knicks gab es ebenfalls Grund zur Freude. Nach unglaublichen 18 Niederlagen in Folge durfte sich das Team endlich wieder über einen Sieg freuen. Gegen die Atlanta Hawks stand am Ende ein 106:91-Erfolg zu Buche. Dennis Smith Jr., der im Zuge des Wechsels von Kristaps Porzingis zu den Knicks gekommen war, erzielte 19 Zähler und war damit Topscorer seines Teams. 

ANZEIGE: DAZN gratis testen und die NBA live & auf Abruf erleben

Bei den Hawks war Dewayne Dedmon mit 21 Punkten bester Werfer. Atlanta vergab den Sieg bereits im ersten Viertel, als nur magere 13 Punkte gelangen. Ein starkes zweites Viertel mit 38 Zählern reichte nicht, auch weil die Knicks nach der Pause stabil agierten und wenig zuließen.