Für die Lakers gab es gegen die Warriors nichts zu holen
Für die Lakers gab es gegen die Warriors nichts zu holen © Getty Images
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Die Los Angeles Lakers sind den Golden State Warriors ohne LeBron James nicht gewachsen. Curry gelingt lange nichts. Cousins sorgt für die Szene des Spiels.

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Ohne NBA-Superstar LeBron James haben die Los Angeles Lakers eine erwartete Auswärtsniederlage bei den Golden State Warriors kassiert.

Der Titelverteidiger setzte sich dank eines starken letzten Viertels mit 115:101 durch und bewies, dass die Niederlage gegen die Philadelphia 76ers nur ein Ausrutscher war.

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James war vor wenigen Tagen nach 17 Spielen verletzungsbedingter Pause zurückgekehrt und hatte die Lakers direkt zum Overtime-Sieg über die Los Angeles Clippers geführt.

Allerdings waren die 40 Minuten Spielzeit offenbar zu viel, denn am Morgen vor der Partie gegen die Warriors hatte der viermalige MVP Muskelkater. Da die Siegchancen gegen die Dubs sowieso gering waren, entschied man sich dazu, James pausieren zu lassen.

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Curry erwischt rabenschwarzen Tag

Doch auch ohne James machten die Lakers keine schlechte Figur und kämpften sich nach schnellem Rückstand bis zum Schlussviertel auf zwei Punkte heran. "Es hat eine Weile gedauert, um uns an unsere neue Strategie anzupassen", sagte Lakers-Coach Luke Walton.

Das lag auch daran, dass Stephen Curry einen rabenschwarzen Tag erwischt hatte und erst Mitte des vierten Viertels seinen ersten Versuch aus dem Feld traf. Am Ende kam Curry dennoch noch auf 14 Punkte und vier Rebounds.

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Aber wer fünf Superstars in der Starting Five hat, den stört es nicht, wenn ein oder zwei nicht ihren besten Tag erwischen. So war Klay Thompson der Topscorer mit 28 Punkten, während Kevin Durant (21 Punkte und elf Assists) und DeMarcus Cousins (18 Punkte und zehn Rebounds) ein Double-Double gelangen.

Cousins kassiert Technisches nach Mega-Dunk

Cousins hatte auch die Szene des Spiels, als er bei einem Dunk Kyle Kuzma aufs Poster nahm und dann in typischer "Boogie"-Manier ein technisches Foul kassierte, weil er den am Boden liegenden Lakers-Spieler noch eine Weile niederstarrte und das mit etwas "Trash-Talk" garnierte.

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Die Lakers-Fans sind derweil bereits auf Spielerfang und riefen "We want Thompson! We want Thompson!", als Thompson im zweiten Viertel an die Freiwurflinie trat. Dieser wird im Sommer Free Agent und sein Vater Mychal spielte für die Lakers.

Der deutsche Nationalspieler Moritz Wagner kam in elf Minuten Spielzeit auf sieben Punkte und drei Rebounds.

Die Warriors liegen mit 37 Siegen und 15 Niederlagen gleichauf mit den Denver Nuggets an der Spitze der Western Conference, während die Lakers auf Rang zehn knapp außerhalb der Playoff-Plätze platziert sind. (SERVICE: Die NBA im SPORT1-Datencenter)

Harden mit nächster Gala

James Harden ist derweil weiter nicht zu stoppen. Der Superstar führte seine Houston Rockets zum klaren 125:98-Sieg gegen Utah Jazz.

Mit 43 Punkten schaffte Harden im 26. Spiel in Folge mindestens 30 Punkte. Dies ist die drittlängste Serie in der NBA-Geschichte. Neben den 43 Punkten steuerte Harden zudem zwölf Rebounds, sechs Steals, fünf Assists und vier Blocks bei.

Die Rockets liegen durch den Sieg weiterhin unmittelbar vor Utah auf Rang sechs in der Western Conference.