NBA: LeBron James kassiert Niederlage mit Los Angeles Lakers Zu Beginn der Saison war LeBron James zu den Los Angeles Lakers gewechselt. Aber die Kehrtwende konnte der King noch nicht einleiten
Zu Beginn der Saison war LeBron James zu den Los Angeles Lakers gewechselt. Aber die Kehrtwende konnte der King noch nicht einleiten © Getty Images
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Das Erreichen der Playoffs ist für LeBron James bisher selbstverständlich gewesen. Dieses Jahr könnte er sie mit den Lakers verpassen. Das sorgt für Ärger beim King.

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"Wie viele wissen wirklich was auf dem Spiel steht, wenn sie selbst noch nie in dieser Situation waren?"

Nachdem die Los Angeles Lakers am Wochenende im Duell mit den New Orleans Pelicans eine bittere Niederlage kassierten, ließ sich Superstar LeBron James zu einer streitbaren Aussage hinreißen.

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"In den letzten Jahren haben sich hier alle so sehr an das Verlieren gewöhnt, aber ich bin es einfach nicht gewohnt. Und ich will mich auch nicht damit abfinden", ließ er die Reporter wissen.

Nach fünf Pleiten in den letzten sieben Spielen ist die Situation im Kampf um die Playoff-Plätze bedrohlich geworden. Von Platz acht trennt die Franchise von Coach Luke Walton aktuell vier Siege.

James kritisiert Lakers-Mitspieler

Für James ein ungewohntes Gefühl. Seit vielen Jahren ist der Small Forward Dauergast in der Postseason. Selbst der Einzug in die Finals stellte für den 34-Jährigen im schwächer besetzten Osten zumeist kein allzu großes Problem dar. Nun ist alles anders.

Seinen Teamkollegen würde das "Gefühl der Dringlichkeit" abgehen, beklagte der 34-Jährige. Die Erkenntnis, dass es für das Erreichen der Playoffs noch mehr Einsatz braucht - und zwar im Hier und Jetzt.

Vor allem die jüngeren Spieler seien sich dieser Tatsache laut King James nicht ausreichend bewusst.

Ältere Spieler liefern nicht

Ein Blick in die Statistik verrät jedoch dagegen das Gegenteil. Es sind die älteren Spieler, die mit ihrer negativen Plus-Minus-Statistik den Lakers schaden. Kentavious Caldwell-Pope, Rajon Rondo, JaVale McGee und Lance Stephenson kamen alle im Sommer.

Das Quartett sollte den Kader auffüllen, nun stehen alle mit einer negativen Bilanz da.

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Trotz Kritik - Junge Spieler bringen Leistung

Die von James so gescholtenen Youngster dagegen bringen durchaus ansprechende Leistungen. Ob Josh Hart, Lonzo Ball, Kyle Kuzma oder Brandon Ingram – alle verzeichnen positive Stats.

Ingram beispielsweise erzielte allein in den letzten beiden Partien zusammen 56 Punkte. Und auch in ihrer Zeit am College haben die vier Erfahrungen mit wichtigen Spielen gemacht.

Viele Baustellen bei den Lakers

Bei den Lakers liegen die Probleme augenscheinlich an einer ganz anderen Stelle. Die Defensivarbeit ist ungenügend, an der Freiwurflinie ist die Quote schwach und die Anzahl an Turnovern ist viel zu hoch. Das bestätigte auch Head Coach Walton.

Vor allem in der Defensivbewegung und bei den Freiwürfen zählt James aber selbst nicht zu den leuchtenden Vorbildern.

King James wollte nach Los Angeles

Zu Beginn der Saison kam der 34-Jährige von den Cleveland Cavaliers. Ein Wechsel nach L.A. war dabei nicht die einzige Option, so hätte James unter anderem auch zu den aufstrebenden Philadelphia 76ers gehen können.

Doch der Forward entschied sich für Kalifornien, wohl wissend, dass es "nicht immer leicht werden würde", wie er nach der Pleite in New Orleans feststellte.

Für gute Stimmung wird LeBrons Kritik im Team sicherlich nicht sorgen. Es ist zudem nicht das erste Mal, dass der vielfache All-Star mit seinen Aussagen für Furore sorgt.

Schlechte Stimmung durch James

Vor einigen Wochen hatte er Bereits vehement einen Trade von Anthony Davis gefordert. Für die Verpflichtung des Pelicans-Stars hätten die Lakers mit James' Segen fünf Spieler sowie zwei Draftpicks hergegeben.

Der Trade scheiterte und hinterließ wenig begeisterte Profis.

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Auch nach der neuerlichen Pleite gegen die Memphis Grizzlies setzte James zur Kritik gegen seine Teamkollegen an. 

"Wenn du es zulässt, dass dich Dinge von der Art und Weise wie du spielst ablenken, ist das die falsche Franchise", wetterte er, ohne einen Spieler namentlich zu nennen. Den passenden Tipp hatte King James auch gleich noch parat. "Solche Spieler sollten kommen und sagen: 'Hör zu, ich kann das nicht tun'", so der 34-Jährige.

Auf Gegenliebe dürften die Worte des Superstars auch in diesem Fall nicht stoßen.