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München - LeBron James droht mit den Lakers die Playoffs zu verpassen. Der Superstar muss bereits jetzt seine sonst nur für die Postseason reservierte Topform auspacken.

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Eine Postseason ohne LeBron James? In der NBA kaum vorstellbar.

Das letzte Mal, als der Superstar die Finals verpasste, war Steph Curry noch Rookie. Die Playoffs erreichte der Forward in den letzten 13 Jahren ohnehin immer (Die NBA LIVE im TV auf SPORT1+ und im LIVESTREAM).

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Doch seit seinem Wechsel zu den Los Angeles Lakers ist alles anders. 25 Spiele stehen in der NBA noch aus, auf einem Playoff-Platz steht L.A. derzeit nicht. Mit einer negativen Bilanz von 28 Siegen und 29 Niederlagen rangiert das Team im Westen auf Rang zehn.

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Auf den letzten Playoff-Platz acht, den aktuell die Clippers inne haben, fehlen ganze drei Siege.

Lakers statistisch mit schlechten Chancen

Für die Lakers sieht es derzeit nicht gut aus. Die Mehrzahl der verbleibenden Spiele geht gegen Teams aus der vorderen Tabellenhälfte. Die Franchise von Head Coach Luke Walton hat laut ESPN den viert-schwersten Spielplan aller Teams.

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Statistikbüros errechneten bereits, dass die Playoff-Wahrscheinlichkeit für die Lakers bei nur 25 Prozent liegt.

Für Superstar LeBron bedeutet dies nur eins: Er muss einen Gang hochschalten und sein Spiel auf ein Level heben, das er sonst erst in den Playoffs zeigt. Ein Fakt, mit dem der 34-Jährige nicht unbedingt glücklich ist.

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James muss Intensität hochfahren

"Ich muss meine Intensität bereits jetzt hochfahren. Das ist unglücklich für mich, weil ich das eigentlich zu so einem frühen Zeitpunkt nicht mag", ließ James verlauten.

Wenig später ruderte King James dann aber zurück: "Ich mag es, außerhalb der Komfortzone zu sein. Ich verliebe mich in Ungewohntes. Das ist eine weitere herausfordernde Sache für mich, und ich liebe es."

Für LeBron James ist die Situation bei den Lakers ungewohnt. Meist war er mit seinen Teams bereits frühzeitig für die Postseason qualifiziert. Als er zum letzten Mal die Playoffs verpasste, hatte er mit den Cavaliers einen unvergleichlichen Absturz erlebt.

Walton setzt auf das gesamte Team

Als Dritter in der Tabelle war die Franchise in der Saison 2004/05 in die All-Star-Pause gegangen – verpasste aber dennoch die Endrunde. Die Lakers dürften also gewarnt sein.

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LeBron James alleine kann es aber ohnehin nicht richten, das weiß auch Coach Walton. "Wir erwarten zwar, dass er uns führt. Diese Liga ist aber zu hart, um es alleine zu schaffen, also glauben wir an die Spieler, die wir haben."