Russell Westbrook hat im Spiel gegen die Mavericks ein Triple-Double aufgelegt
Russell Westbrook hat im Spiel gegen die Mavericks ein Triple-Double aufgelegt © Getty Images
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Russell Westbrook zeigt im Rückspiel zwischen den Oklahoma City Thunder und den Dallas Mavericks eine starke Leistung. Die Deutschen enttäuschen dagegen.

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Bärenstarke Performance von Russell Westbrook!

Der Superstar der Oklahoma City Thunder hat beim 122:102-Sieg seiner Franchise gegen die Dallas Mavericks ein Triple-Double aufgelegt. Am Ende standen 32 Punkte, elf Rebounds und elf Assists auf seinem Konto. Der Point Guard war damit Topscorer seiner Franchise. Bereits zuvor hatte der 30-Jährige eine hervorragende Leistung seinerseits angekündigt.

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"Wir spielen morgen erneut gegeneinander und von da an werde ich besser sein", hatte er nach der bitteren 103:105-Pleite gegen die Mavs am Vortag gesagt, als er selbst nur magere neun Zähler beisteuern konnte. Und der Megastar hielt Wort.

Schröder mit schlechter Quote

Ganz anders dagegen die Performance der deutschen Akteure auf beiden Seiten. Dirk Nowitzki, der im Hinspiel noch zum Einsatz gekommen war, wurde geschont. Maxi Kleber kam in 19 Minuten gerade einmal auf einen einzigen Punkt und sechs Rebounds. Und auch Dennis Schröder sah nicht sonderlich besser aus. 27 Minuten stand der Point Guard auf dem Parkett, konnte jedoch nur sechs Punkte beisteuern.

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Lediglich drei von 14 Versuchen aus dem Feld landeten im Korb. Kein einziger seiner vier Dreier-Versuche glückte.

Deutlich besser dagegen die Leistung von Teamkollege Paul George. Dieser steuerte 22 Zähler bei. Bei den Mavericks kam Harrison Barnes mit 25 Punkten auf einen neuen Karriere-Bestwert.

Während die Mavericks tags zuvor noch einen knappen Erfolg feiern durften, liefen sie dieses Mal bereits sehr früh in der Partie einem Rückstand hinterher, den sie nicht mehr aufholen konnten. Lediglich im dritten Viertel befanden sich beide Teams mit jeweils 32 Zählern auf Augenhöhe.

In der Western Conference liegen die Mavericks mit einer Bilanz von 17:19 auf Rang zwölf, OKC grüßt mit 23 Siegen und 13 Niederlagen vom dritten Platz. (Service: Tabellen der NBA)

Spurs schlagen Celtics nach Pause

Nicht nur für die Mavericks, auch für die Celtics setzte es in der Nacht eine Niederlage. Am Ende stand gegen die San Antonio Spurs eine 111:120-Pleite. Ursächlich dafür war wohl hauptsächlich die Halbzeitansprache von Spurs-Coach Gregg Popovich. Mit sechs Zählern Rückstand ging es für San Antonio in die Pause, dabei brachte vor allem die mangelnde Aggressivität ihren Coach auf die Palme.

Im dritten Viertel kam dann die Wende. Sagenhafte 46 Punkte brachten die Spurs auf das Scoreboard und drehten damit die Partie zu ihren Gunsten. "Wir haben wirklich zaghaft, unentschlossen, zögerlich und wenig aggressiv gespielt", sagte Spurs-Guard DeMar DeRozan nach der Partie und fügte an: "Unsere ganz Dynamik, unsere Aggressivität hat sich verändert. Wir sind nach der Pause anders zurückgekommen."

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Topscorer bei den Spurs war LaMarcus Aldridge mit 32 Punkten, bei den Celtics glänzte Youngster Jaylen Brown mit 30 Zählern. Superstar Kyrie Irving kam auf 16 Punkte und zeigte sich nach der Partie angefressen. "Die Spurs haben ihr Level nach der Pause maximal gesteigert, unser Level ist einfach gleich geblieben."

Daniel Theis stand bei Boston 19 Minuten auf dem Feld, kam jedoch nur auf vier Punkte.