Die Dallas Mavericks um Luka Doncic (r.) haben einen neuen Franchiserekord aufgestellt
Die Dallas Mavericks um Luka Doncic (r.) haben einen neuen Franchiserekord aufgestellt © Getty Images
Lesedauer: 4 Minuten

Die Dallas Mavericks beenden nach neun Pleiten in Folge ihren Fluch in fremden Stadien. Ein neuer Franchiserekord verhilft dem Team von Dirk Nowitzki zum Sieg.

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Für die Dallas Mavericks klappte es zuletzt in der Fremde überhaupt nicht. Nach neun Niederlagen in Serie durfte sich das Team von Head Coach Rick Carlisle nun endlich wieder über einen Auswärtssieg freuen.

Bei den Charlotte Hornets triumphierten die Mavs um Dirk Nowitzki mit 122:84. 

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Mit entscheidend für den ungefährdeten Sieg: ein neuer Franchiserekord. Im ersten Viertel verwandelten die Mavericks sage und schreibe zehn Dreier. Dies gelang dem Team bisher noch nie. 

Und Dallas ließ nicht nach, auch wenn sie mit 23 Punkten im zweiten Abschnitt nicht an die 42 Zähler aus dem ersten Viertel herankamen. Dass es am Ende mit einer 65:41-Führung in die Pause ging, war aber auch der mehr als nur dürftigen Leistung der Hornets geschuldet.

Als diese sich in der Halbzeitpause auf den Weg in die Kabine machten, blieben Buh-Rufe im Spectrum Center nicht aus.

Doncic und Smith Jr. beste Werfer

Doch auch in den Vierteln drei und vier wurde es für die Heim-Fans nicht besser. Die Mavs spielten weiter auf einem guten Niveau, die Hornets waren dagegen in jedem Viertel unterlegen.

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Vor allem dank den beiden Youngstern Luka Doncic und Dennis Smith Jr. lief bei Dallas vieles zusammen. Beide brachten jeweils 18 Punkte auf das Scoreboard und waren damit Topscorer ihres Teams. Rookie Doncic legte mit zehn Rebounds sogar ein Double-Double auf das Parkett.

Dirk Nowitzki kam ebenfalls zum Einsatz, wenn auch nur kurz. In sieben Minuten erzielte er dank zwei Dreiern sechs Punkte. Zwei weitere Dreier-Versuche verfehlten dagegen ihr Ziel. Maxi Kleber stand ebenfalls auf dem Parkett. In zwölf Minuten steuerte er acht Punkte und vier Rebounds bei.

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Bei den Hornets war Kemba Walker mit elf Zählern bereits der beste Werfer seines Teams.

Mit 18 Siegen und 19 Niederlagen stehen die Mavericks in der Western Conference auf Rang elf, die Hornets rangieren im Osten mit derselben Bilanz auf Platz sieben. (Service: Tabellen der NBA)

Theis holt mit Celtics nächsten Sieg

Auch die Boston Celtics durften sich in der NBA wieder über einen Sieg freuen. Gegen die Minnesota Timberwolves stand am Ende ein 115:102.

Bereits zur Halbzeitpause lag die Truppe von Cheftrainer Brad Stevens mit 18 Zählern vorne. Ein starkes drittes Viertel der Timberwolves gestaltete die Angelegenheit noch einmal spannend, am Ende legte Boston aber noch einmal zu. 

Der alles entscheidende Faktor bei den Celtics: Small Forward Gordon Hayward. Mit 35 Punkten überragte der 28-Jährige in seinem Team. 14 seiner 18 Würfe landetem im Feld, auch vier von sieben Dreiern schlugen im Netz ein. Der Deutsche Daniel Theis kam ebenfalls zum Einsatz. In 14 Minuten brachte er es auf acht Zähler. 

Bit einer Bilanz von 22 Siegen und 15 Niederlagen rangieren die Celtics im Osten auf Platz fünf, die Timberwolves stehen im Westen mit 17 Erfolgen bei 21 Niederlagen auf dem drittletzten Platz. 

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Embiid brilliert bei Sixers-Sieg

Die Philadelphia 76ers durften sich indes ebenfalls über einen Sieg freuen. Gegen die Phoenix Suns stand am Ende ein knappes 132:127. Überragender Mann der Partie war Sixers-Center Joel Embiid.

Im letzten Spiel gegen die Clippers sorgte er noch mit Handgreiflichkeiten für Aufsehen, gegen die Suns zeigte er dagegen seine beste Performance in dieser Saison. 42 Punkte - davon 30 in der ersten Hälfte - steuerte er zum Erfolg seines Teams bei. Dazu kamen 18 Rebounds. 

Doch auch seine Teamkollegen Ben Simmons (29 Punkte, Saison-Bestleistung) und JJ Redick (27 Zähler) zeigten ansprechende Vorstellungen. Jimmy Butler, der gegen die Clippers noch vom Feld musste, fiel aufgrund einer Infektion der oberen Atemwege aus.

Während sich Philly lange Zeit auf der Siegerstraße befand, wurde es im letzten Viertel noch einmal eng. Die Suns spielten groß auf und kamen immer näher. Am Ende reichte die Zeit für einen Turnaround allerdings nicht mehr aus. 

Bei den Suns, die mit neun Siegen und 30 Pleiten abgeschlagen Letzter in der Western Conference sind, überzeugte Devin Booker mit 37 Punkten. Die 76ers rangieren mit einer Bilanz von 25:14 im Osten auf Rang vier.