Dirk Nowitzki hat seit seinem Comeback für die Mavs erst einmal gewonnen
Dirk Nowitzki und Maximilian Kleber verloren mit den Dallas Mavericks © Getty Images
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Dirk Nowitzki und Maxi Kleber müssen mit ihren Dallas Mavericks in eine bittere Pleite einwilligen. Gegen New Orleans entscheiden am Ende Sekunden.

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Am Ende half auch der bis dato wohl beste Auftritt von Dirk Nowitzki nichts. 

Die Dallas Mavericks und ihr deutscher Star haben bei den New Orleans Pelicans denkbar knapp 112:114 (66:55) verloren. 

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Obwohl Nowitzki mit einer Saisonbestleistung von elf Punkten in elf Minuten und sein Landsmann Maxi Kleber (sieben Punkte, vier Assists, drei Rebounds und zwei Blocks) durchaus zu überzeugen wussten, schlichen die Mavs als Verlierer vom Parkett.

Am Ende ging den Mavericks auch die Zeit aus. Besser gesagt: die Sekunden.

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Doncic historisch

Dennis Smith Jr. hatte kurz vor der Sirene noch die große Chance zum Ausgleich. Vier Sekunden vor Ablauf der Spielzeituhr war Dallas noch mal in Ballbesitz gekommen. Doch Smith Jr. zögerte zu lange. Als er zum Korb zog und seinen Layup versuchte, um die Overtime zu erzwingen, war der Buzzer bereits ertönt, ehe der Ball seine Hand verlassen hatte.

Allerdings fiel der Ball auch nicht durch den Ring. Der erneut starke Luka Doncic (34 Punkte) blickte sichtbar frustriert drein. Der Rookie schrieb bei seiner Karrierebestleistung NBA-Geschichte.

Doncic traf im Alter von 19 Jahren und 303 Tagen sieben Dreier - er ist damit der jüngste Spieler aller Zeiten mit sieben Distanztreffern in einem Spiel.

Matchwinner Davis erlegt die Mavs

Die Niederlage der Mavs hatte sich zur Pause noch nicht angedeutet.

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Die Gäste bestachen Eingangs der Partie mit einer traumhaften Dreier-Quote. Zum Vergleich: In Halbzeit eins trafen die Mavs zehn von 19 versuchen aus der Distanz. Die Pelicans waren lediglich bei einem von 19 Versuchen erfolgreich.

So ging Dallas mit einem komfortablen 11-Punkte-Plus in die Kabinen. Doch der Matchwinner an diesem Abend, er stand auf Seiten New Orleans'.

Anthony Davis, der am Ende eine Saisonbestmarke von 48 Punkten aufstellte, dazu 17 Rebounds beisteuerte, erzielte allein 11 der letzten 15 Zähler seines Teams. "Der Mann ist ein atemberaubendes Talent", verneigte sich Mavs-Coach Rick Carlisle.

Insgesamt war es die beeindruckende Quote unter dem Korb, die den Ausschlag für die Hausherren gab. 70 ihrer 114 Zähler erzielten die Pelicans in der Zone.