Phoenix Suns v Golden State Warriors
Phoenix Suns v Golden State Warriors © Getty Images
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Die Golden State Warriors müssen sich überraschend den LA Clippers beugen, weil ein Routinier in der Overtime aufdreht. Auch das zweite Spitzenteam der NBA verliert.

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Die Golden State Warriors haben ohne ihren angeschlagenen Superstar Steph Curry die dritte Niederlage in der laufenden NBA-Saison kassiert.

Gegen die Los Angeles Clippers rettete sich der Champion zwar dank eines starken Schlussviertels (25:16) zum 106:106 in die Overtime. In den zusätzlichen fünf Minuten ging dem Top-Favoriten dann aber etwas überraschend die Luft aus. Die Clippers, die quasi die gesamte Spielzeit über in Führung gelegen hatten, blieben cool und machten mit 121:116 den Sack zu.

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Die 64 Punkte, die die Superstars Kevin Durant (33) und Klay Thompson (31) zusammen aufs Parkett zauberten, reichten den Warriors dieses Mal nicht. Durant verbuchte mit elf Rebounds und zehn Assists zwar sogar ein Triple-Double. Die Wurfquote des Duos ließ aber stark zu wünschen übrig.

Williams erzielt letzte zehn Punkte in Folge

KD verwandelte lediglich zehn seiner 24 Feldwürfe. Thompson, ansonsten für seine Qualitäten als Dreierschütze berüchtigt, traf nur 13 von 31 Versuchen und legte dabei elf von 16 Distanzwürfen daneben. Die übrigen Warriors hielten sich in Abwesenheit von Curry vornehm zurück.

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Die Clippers profitierten, ganz im Gegenteil, von ihrer starken Mannschaftsleistung. Sechs Spieler punkteten zweistellig. Topscorer war Routinier Lou Williams mit 25 Punkten. Der 32-Jährige war es auch, der in der Verlängerung das Heft in die Hand nahm und sein Team mit den letzten zehn Punkten in Folge endgültig zum Sieg führte.

Die Niederlage schmerzt den Titelverteidiger mit Blick auf die Tabelle allerdings nicht wirklich. Mit elf Siegen und drei Niederlagen thronen die Warriors nach wie vor an der Spitze der Western Conference. Die Clippers (8-5) springen auf den vierten Platz im Westen. (Die Tabellen der NBA)

Pelicans überrollen Raptors

Auch die Bilanz des besten Teams der gesamten NBA erhielt einen Kratzer. Die Toronto Raptors sind mit zwölf Siegen aus den ersten 13 Spielen noch besser als die Warriors in die Saison gestartet. Gegen die New Orleans Pelicans hatte das Team aus Kanada beim 110:126 aber nie eine echte Siegchance.

Pelicans-Superstar Anthony Davis war mit 25 Punkten und 20 Rebounds wieder einmal nicht aufzuhalten. Seine Teamkollegen Jrue Holiday (29 Punkte, 14 Assists) und E'Twaun Moore (30 Punkte) erwischten ebenfalls einen Sahnetag.

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Bei den Raptors stemmte sich Serge Ibaka mit einem Double-Double aus 19 Punkten und 14 Rebounds gegen die Niederlage. Neuzugang Kawhi Leonard sammelte zwar 20 Punkte, traf aber nur sieben von 20 Feldwürfen (1-6 aus der Distanz).

Einen noch schwärzeren Abend erwischte Raptors-Pointguard Kyle Lowry. Der Spielmacher versenkte nur einen seiner neun Feldwürfe und hatte am Ende mickrige vier Punkte auf dem Konto.

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