Cleveland Cavaliers v Toronto Raptors
Kawhi Leonard hat bei den Toronto Raptors keinerlei Anlaufprobleme © Getty Images

Die Toronto Raptors marschieren weiter durch die NBA. Auch die Dallas Mavericks können Neuzugang Kawhi Leonard und Co. nicht stoppen.

von SPORT1

Der Traumstart der Toronto Raptors in der NBA geht weiter. Gegen die Dallas Mavericks um den deutschen Nationalspieler Maxi Kleber feierten die Kanadier beim 116:107 den sechsten Sieg im sechsten Spiel. (Spielplan der NBA)

Garanten für den nächsten Raptors-Sieg waren die Superstars Kawhi Leonard und Kyle Lowry. Neuzugang Leonard war mit 21 Punkten Top-Scorer der Hausherren, Point Guard Lowry legte mit 20 Punkten und zwölf Assists ein Double-Double auf.

Die Mavericks, bei denen Franchise-Legende Dirk Nowitzki nach wie vor wegen einer Fuß-Verletzung fehlte, stemmten sich nach einem völlig verschlafenen ersten Viertel (26:39) zwar lange gegen die drohende Niederlage.

Raptors stoppen Dallas' Aufholjagd

Zu Beginn des Schlussviertels lagen die Texaner nach einer starken Aufholjagd nur noch drei Zähler zurück. Am Ende fehlten den Gästen, bei denen vor allem DeAndre Jordan mit einem Double-Double aus 18 Punkten und 15 Rebounds und Rookie Luca Doncic mit 22 Zählern überzeugten, aber die Körner.

Die Raptors fuhren ihren sechsten Saisonsieg souverän nach Hause und wahrten damit ihre weiße Weste. Kleber spielte 30 Minuten und überzeugte mit acht Punkten, acht Rebounds und vier Blocks.

Pelicans wahren weiße Weste

Die Kanadier sind allerdings nicht das einzige ungeschlagene Team in der NBA. Auch die New Orleans Pelicans (4-0) und die Milwaukee Bucks (5-0) bauten ihre perfekten Bilanzen weiter aus. Der 117:115-Sieg der Pelicans gegen die Brooklyn Nets wurde für den Playoffs-Teilnehmer der Vorsaison allerdings zur Zitterpartie. (Tabelle der NBA)

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Zwei Sekunden vor dem Ende lag der Favorit noch mit 114:115 zurück, ehe Jrue Holiday einen Jumper zur Pelicans-Führung versenkte und zum Matchwinner avancierte. Die letzte Chance auf einen Coup vergaben die Nets dann denkbar unklug: Ed Davis leistete sich ein technisches Foul, Holiday verwandelte den fälligen Freiwurf. Das Spiel war gelaufen.

Zu Holidays insgesamt 26 Punkten fügte New Orleans' Superstar Anthony Davis 18 weitere Zähler hinzu. Dazu sammelte "The Brow" 14 Rebounds ein.

Arbeitsverweigerung der Timberwolves

Die Bucks machten mit den völlig desolaten Minnesota Timberwolves beim 125:95 kurzen Prozess. Superstar Giannis Antetokounmpo legte im Schongang ein Double-Double aus 15 Punkten und zwölf Rebounds auf. Topscorer der Bucks war Kris Middleton mit 16 Punkten.

Die Timberwolves schienen wegen des Chaos um Jimmy Butler vollkommen neben der Spur. Der wechselwillige Superstar selbst enttäuschte mit vier Punkten auf ganzer Linie, traf nur zwei seiner elf Feldwürfe.

Aber auch der Rest des Teams erwischte einen rabenschwarzen Abend: Minnesotas fünf Starter verwandelten insgesamt nur zwei von 20 Dreiern und kamen zusammen auf unterirdische 39 Punkte. Schon zur Halbzeit lag das Team aus Minneapolis aussichtslos mit 38:63 zurück. Die Fans im Target Center schickten ihr Team daraufhin mit Pfiffen und Buh-Rufen in die Kabine. 

Rockets gehen ohne Harden unter

Ähnlich böse erwischte es die Houston Rockets, denen sich Butler offenbar gerne anschließen würde. Die Texaner, denen Superstar James Harden verletzt fehlte, unterlagen den Los Angeles Clippers in der eigenen Halle 113:133 und kassierten damit die vierte Niederlage im fünften Spiel. Schlechter steht im Westen nur Oklahoma City Thunder mit Dennis Schröder (0:4) da.

Chris Paul enttäuschte bei seinem Comeback nach der Zwei-Spiele-Sperre, die er sich im Skandalspiel gegen die Los Angeles Lakers eingehandelt hatte, mit zwölf Punkten. Der neunmalige All Star traf nur drei von 13 Feldwürfen und verfehlte alle seine drei Distanzwürfe.

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Nationalspieler Hartenstein kam in 13 Minuten Einsatzzeit auf sechs Punkte. Topscorer der Gäste war Montrezl Harrell (30).