Jimmy Butler steuerte 33 Punkte zum Sieg der Timberwolves gegen die Cavaliers bei
Jimmy Butler steuerte 33 Punkte zum Sieg der Timberwolves gegen die Cavaliers bei © Getty Images

Jimmy Butler lässt nach den Buhrufen in eigener Halle gegen ihn Worte und Taten folgen. Seine Gala gegen Cleveland führt sogar zu einem Sinneswandel bei den Fans.

von SPORT1

Jimmy Butler sorgt auch in den ersten Tagen der neuen Saison für große Aufregung in der NBA.

Der Shooting Guard der Minnesota Timberwolves, der im Sommer seinen Abschied aus Minneapolis erzwingen wollte, wurde bei seinem Heimdebüt in dieser Saison von den eigenen Fans nicht gerade wohlwollend begrüßt.

Bei seiner Vorstellung vor dem Spiel gegen die Cleveland Cavaliers (131:123) waren Buhrufe aus dem Publikum nicht zu überhören.

Butler: "Das lässt mich nur schmunzeln"

Butler reagierte darauf auf seine Weise – verbal und mit seiner anschließenden Leistung. "Ich liebe es. Die Leute scheinen es zu mögen, mich zu hassen. Was sie über mich denken, lässt mich nur noch schmunzeln", sagte der 29-Jährige.

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Auf dem Parkett lieferte er dann eine Gala ab und beeindruckte mit 33 Punkten bei einer Wurfquote von 83 Prozent sowie sieben Rebounds.

Außerdem machte er den Sieg über die Cavaliers in der letzten halben Minute mit vier Punkten in Folge perfekt.

Sinneswandel der Minnesota-Fans 

Seine Leistung überzeugte offensichtlich auch die eigenen Fans. Am Ende des Spiels buhte keiner mehr - im Gegenteil. Es wurden "MVP"-Sprechgesänge angestimmt.

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"Er hat sein Spiel für sich selbst sprechen lassen", sagte Teamkollege Taj Gibson und stellte erstaunt fest: "Die Stimmung hat sich komplett gedreht, es war echt komisch."

Butler selbst nutzte die Aufmerksamkeit noch für ein Statement in eigener Sache. "Man muss mich nicht mögen. Aber ich habe mein Herz und meinen Verstand am rechten Fleck. Ich gebe alles für den Sieg und meine Mitspieler", sagte er. Aber die Medien würden das nicht verstehen und ihn weiterhin als Bad Boy darstellen.