Die Dallas Mavericks lassen die Frist zur Verlängerung mit dem Deutschen verstreichen. Das ist aber nur ein Kniff, um einen Superstar zu holen.

von Tobias Wiltschek

Die Dallas Mavericks haben ihre Team-Option auf eine Vertragsverlängerung bei Dirk Nowitzki nicht gezogen. Dies berichtet die der New York Times.

Offiziell ist der 40-Jährige damit Free Agent und wird damit auch von der Gehaltsliste der Texaner gestrichen.

Allerdings ist diese Entscheidung nicht als Entlassung Nowitzkis zu werten, sondern muss vor dem Hintergrund einer angestrebten Verpflichtung von DeAndre Jordan gesehen werden. (SERVICE: So läuft die Free Agency)

Verzicht für Chance auf Jordan

Der Star-Center hat seine Spieler-Option bei den Los Angeles Clippers für die letzte Saison seines Vertrages nicht gezogen und wäre damit für die Mavericks frei. (SERVICE: Der NBA-Transferticker)

Um ihn aber zu holen, muss der NBA-Champion von 2011 noch Geld sparen, damit das Gehalt des 29-Jährigen die Gehaltsobergrenze des Teams nicht überschreitet.

Jetzt könnten die Mavericks 27 Millionen Dollar im kommenden Jahr für ihn ausgeben. Hätten sie mit Nowitzki verlängert, hätte sich dieser Betrag um Nowitzkis Gehalt von fünf Millionen reduziert.

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Nowitzki bleibt trotzdem bei Mavericks

Mit dem Deutschen aber wurde bereits vereinbart, dass man ihn Anfang Juli wieder verpflichtet - dann aber zu einem unwesentlich geringeren Betrag von geschätzten 4,4 Millionen. Eine Sonderklausel der NBA-Gehaltsregeln macht dies möglich.

Es ist nicht das erste Mal, dass Nowitzki auf Geld verzichtet, um im Gehaltsgefüge der Mavs noch Platz für eine Verstärkung zu schaffen.

Die kommende Saison wäre die 21. für Dallas, wahrscheinlich aber auch die letzte für Nowitzki.

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