Beim Rauswurf von Coach Casey mussten sogar Lowry (m.) und OKC-Spieler Brewer (r.) lachen © Getty Images

München - Beim NBA-Topspiel in Toronto kochen die Emotionen hoch. Drei Raptors-Stars und der Trainer fliegen runter. Westbrook tritt in die Fußstapfen von Michael Jordan.

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Die Oklahoma City Thunder haben das Topspiel in der NBA gegen die Toronto Raptors für sich entschieden und damit einen wichtigen Sieg im Rennen um die besten Playoff-Plätze gelandet.

Das Team um Superstar Russell Westbrook setzte sich in dem hart umkämpfen Spitzenspiel mit 132:125 gegen die Toronto Raptors durch und fügte den Kanadiern die erste Niederlage nach elf Siegen in Folge zu.

Westbrook drückte der Partie einmal mehr seinen Stempel auf und hatte großen Anteil am Erfolg von OKC. Mit 37 Punkten, 14 Assists und 13 Rebounds gelang dem Spielmacher das fünfte Triple-Double in den letzten fünf Partien.

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Der letzte Spieler, dem dieses Kunststück in der NBA gelang, ist Michael Jordan. Die lebende Basketball-Legende schaffte in der Saison 1988/1989 sieben solcher Spiele in Folge.

Raptors sauer auf Schiedsrichter 

In den Mittelpunkt rückten gegen Ende der Partie aber dennoch die Schiedsrichter, dessen Entscheidungen den Trainer, die Spieler und Fans der Raptors ziemlich auf die Palme brachten.

Gut drei Minuten waren noch zu spielen, als Raptors-Spielmacher Kyle Lowry beim Stand von 119:119 das sechste Foul angehängt bekam und den Court verlassen musste. Richtig hoch kochten die Gemüter dann 30 Sekunden vor Schluss.

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Nachdem Torontos zweiter Superstar DeMar DeRozan ein Foul nicht gepfiffen bekam, kassierte er für seine vehementen Beschwerden ein technisches Foul. Als wenige Sekunden später erneut ein Pfiff ausblieb, wütete der Shooting Guard wieder und flog raus.

Darüber regte sich wiederum Teamkollege Serge Ibaka auf, der daraufhin ebenfalls den Court verlassen musste. Nachdem offenbar ein Fan die Schiedsrichter beschimpft hatte, schicken diese kurioserweise auch noch den Trainer der Raptors, Dwane Casey, in die Kabine.

Sicherheitsbeamte mussten nach der Schlusssirene die Schiedsrichter schließlich vom Court begleiten, damit diese unbeschadet den Weg in die Kabine nehmen konnten.

Auch Adams und George überzeugen

Auf Seiten von OKC glänzten neben Westbrook auch Center Steven Adams mit 25 Punkten und acht Rebounds sowie Superstar Paul George mit 22 Punkten, fünf Rebounds und drei Steals.

Bei Toronto ragten bis zu ihrem Rauswurf vor allem DeRozan (24 Punkte und fünf Assists) sowie Lowry (22 Punkten und zehn Assists) heraus.

Toronto bleibt trotz der Niederlage weiterhin souverän Spitzenreiter in der Eastern Conference. OKC festigte derweil den vierten Tabellenplatz, der dem Team in der ersten Playoff-Runde Heimvorteil bescheren würde.

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