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Dirk Nowitzki traf gegen die Denver Nuggets fünf von sieben Dreiern © Getty Images

Dirk Nowitzki läuft beim Sieg der Dallas Mavericks gegen die Denver Nuggets aus der Distanz heiß. Ein Teamkollege trifft sogar noch sicherer.

Die Dallas Mavericks können es doch noch: Nach drei Niederlagen in Serie haben die Texaner gegen die Denver Nuggets ihren 20. Saisonsieg gefeiert. (Spielplan der NBA)

Dirk Nowitzki und Yogi Ferrell mutierten beim 118:107-Erfolg zu wahren Scharfschützen. Der Deutsche traf fünf seiner sieben Dreipunktewürfe, Point Guard Ferrell, der mit 24 Punkten Topscorer der Mavericks war, sogar noch einen mehr. Beide trafen gleich ihre ersten beiden fünf Versuche aus der Distanz.

Insgesamt lieferte der NBA-Champion von 2011 eine selten starke Teamleistung ab, gleich sechs Spieler punkteten zweistellig. Nowitzki kam in gerade einmal 22 Einsatzminuten auf 17 Zähler, Rookie-Point-Guard Dennis Smith Jr. sammelte 18 Punkte und schraubte seinen Karriere-Bestwert an Assists auf elf hoch.

Denver zittert um Playoffs

"Ich möchte nicht unhöflich gegenüber Nowitzki sein, aber die eine Sache, die er noch immer kann, ist werfen. Und wir geben ihm dazu drei Sekunden Zeit", regte sich Denvers Headcoach Michael Malone über die schlechte Defensivleistung seines Teams gegen den 39 Jahre alten Nowitzki auf.

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Auch Center Nerlens Noel zeigte sich nach einem Bänderriss im rechten Daumen und 42 Spielen Pause formstark und schnappte sich 14 Rebounds. 

Während der Erfolg für Dallas eher ein schöne Momentaufnahme im Tabellenkeller ist, schmerzt die Niederlage die Nuggets, bei denen Shootingstar Nikola Jokic mit vier Punkten enttäuschte, heftig im Rennen um die Playoffs in der Western Conference. (Tabelle der NBA)

Denvers Vorsprung auf die Los Angeles Clippers auf Platz neun beträgt nur noch einen Sieg. Die Mavericks verschafften sich auf Platz 13 Anschluss zu den Sacramento Kings.

Schröder enttäuscht, Hawks verlieren

Dennis Schröder war mit den Atlanta Hawks weniger erfolgreich als Landsmann Nowitzki. Gegen die Toronto Raptors, Spitzenreiter der Eastern Conference, brachen die Hawks nach drei starken Vierteln im Schlussdurchgang völlig ein.

Mit 30:13 ging das vierte Viertel an das Team aus Kanada, am Ende stand für den Titelkandidaten ein 106:90-Sieg zu Buche.

Schröder enttäuschte mit elf Punkten und der schlechtesten Plus-Minus-Bilanz in Atlantas Starting Five. Vor allem die Trefferquote des Nationalspielers ließ zu wünschen übrig, nur vier der 13 Abschlüsse des Braunschweigers fanden den Weg durch den Ring.

Auf Seiten der Raptors stach dagegen wieder einmal der viermalige All Star DeMar DeRozan mit 25 Punkten heraus.