Oklahoma City Thunder v Golden State Warriors
Russell Westbrook verbuchte gegen Miami ein Double-Double © Getty Images

Russell Westbrook führt Oklahoma City im Schlussviertel zum Sieg. Die Celtics besiegen auch ohne Kyrie Irving und Daniel Theis die Portland Trailblazers.

Die Boston Celtics (49-23) haben die Portland Trailblazers (44-28) im Spitzenspiel der NBA auch ohne den verletzten Superstar Kyrie Irving mit 105:100 besiegt.

Das zweitbeste Team der Eastern Conference benötigte für den knappen Sieg allerdings eine furiose Aufholjagd im Schlussviertel. Zu Beginn des letzten Durchgangs lagen die Celtics, die für den Rest der Saison verletzungsbedingt auf den deutschen Profi Daniel Theis verzichten müssen, noch mit zehn Punkten zurück.

Matchwinner für Boston war Forward Marcus Morris mit 30 Punkten. Auf Seiten der Trailblazers ragten Damian Lillard und CJ McCollum mit jeweils 26 Punkten heraus. Gegen den entscheidenden Schlussspurt der Celtics reichte das aber nicht aus.

Cavaliers feiern Blowout-Sieg

Vize-Champion Cleveland hatte bei Kellerkind Phoenix überhaupt keine Probleme. LeBron James und Co. fegten die Suns, die ihre zehnte Niederlage in Folge einstecken mussten, mit 120:95 vom Parkett.

"King James" erzielte 27 Punkten, sah sich das Schlussviertel aber nur noch von der Bank an. Neben des Blowout-Sieges bejubelten die Cavs auch die Rückkehr von  Tristan Thompson, Larry Nance Jr. und Rodney Hood. Nance Jr. meldete sich gleich mit einem Double-Double aus 15 Punkten und zehn Rebounds zurück.

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Auch die Oklahoma City Thunder sammelten im Rennen um die Playoffs einen wichtigen Sieg. Dank 17 Punkten im Schlussviertel von Russell Westbrook besiegte OKC Miami mit 105:99. Vor dem Viertel hatte der Tabellenvierte der Western Conference noch knapp zurück gelegen.

Karrierebestwert für Aldridge

Vorjahres-MVP Westbrook kam insgesamt auf 29 Zähler, 13 Rebounds und acht Assists. Center Steven Adams steuerte 24 Punkte und zwölf Rebounds bei. (Spielplan/Ergebnisse)

Beim 124:120-Sieg der San Antonio Spurs gegen Utah Jazz stellte LaMarcus Aldridge mit 45 Punkten einen neuen Karrierebestwert auf. Die Spurs brauchten Aldridges Punkte auch dringend, um gegen die nächste Top-Performance von Jazz-Rookie Donovan Mitchell dagegen zu halten.

Der 21-jährige Guard markierte am Ende 35 Zähler.

"LaMarcus war unverschämt gut, wie schon die letzten beiden Spiele", schwärmt Spurs-Oldie Manu Ginobili. "Er trägt uns."

Die Spurs müssen rund zehn Spiele vor Beginn der Playoffs noch immer um die Post Season zittern. Durch den Sieg gegen die Jazz verschaffte sich der fünfmalige Meister allerdings ein Polster von zwei Siegen auf Utah, das in der Western Conference derzeit auf Platz acht liegt. (NBA-Tabellen)