Bradley Beal (l.) und die Wizards treffen auf Boston
Bradley Beal (l.) war der überragende Mann für die Wizards © Getty Images

In der NBA unterliegen die Boston Celtics den Washington Wizards nach einer spektakulären Partie. Die Celtics vergeben den Sieg an der Linie und in der Defense.

Die Boston Celtics haben in einem Overtime-Krimi verloren.

Gegen die Washington Wizards unterlagen die Celtics knapp mit 124:125 nach zwei Verlängerungen.

Dabei führte Boston schon mit 20 Punkten Vorsprung in der regulären Spielzeit, doch die Wizards, angeführt vom überragenden Bradley Beal kämpften sich zurück und zwangen den Tabellenzweiten der Eastern Conference in die Knie.(Tabelle der NBA)

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"Wie eine Achterbahnfahrt"

"Es war eine Achterbahnfahrt. Es fühlte sich an wie zwei Spiele", bilanzierte Washington-Coach Scott Brooks nach der Partie.

In Abwesenheit des verletzten John Wall schwang sich Bradley Beal mit 34 Punkten zum Topscorer auf. Zudem gelangen dem Guard noch neun Assists und sieben Rebounds. Die Wizards belegen aktuell Rang fünf in der Eastern Conference und kämpfen um den Heimvorteil in der ersten Runde der Playoffs.

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Auf Seiten der dezimierten Celtics war Markieff Morris mit 31 Zählern der beste Werfer. Boston musste auf insgesamt sechs Spieler verzichten, darunter auch Kyrie Irving und Al Horford.

Celtics schenken Sieg her

In der regulären Spielzeit hatte Jodie Meeks die Wizards per Dreier in die Verlängerung gebracht, nachdem Marcus Morris unverständlicherweise bei einer Drei-Punkte-Führung von seinem Gegenspieler abgesunken war.

Jayson Tatum vergab für die Celtics drei Sekunden vor Ende der ersten Overtime einen Freiwurf, der zum Sieg gereicht hätte.

"Das war unglaublich wichtig", sagte Beal zum Sieg: "Wenn wir einen Homecourt-Platz erreichen wollen, müssen wir solche Spiele gewinnen."

Warriors bleiben Rockets auf den Fersen

Derweil bleibt NBA-Champion Golden State Warriors den Houston Rockets im Duell um Platz eins auf den Fersen.

Das Team um Kevin Durant setze sich vor eigenem Publikum gegen die Los Angeles Lakers mit 117:106 durch. Topscorer bei Golden State war, in Abwesenheit der verletzen Stephen Curry und Klay Thompson, Kevin Durant mit 26 Punkten.

Dabei traf Durant nur einen seiner sieben Versuche von der Dreier-Linie. Unterstützung bekam er von Ex-Lakers-Profi Nick Young, der 18 Zähler zum 51. Saison-Sieg beisteuerte.

Auf Seiten der Lakers war Power Forward Julius Randle mit 22 Punkten der beste Punktesammler. Isaiah Thomas und Brook Lopez steuerten jeweils 20 Punkte bei. Die Lakers verharren weiter auf Platz elf im Niemandsland der Tabelle.