Kevin Love während eines NBA-Spiels
Kevin Love droht seinem Team bis zu zwei Monate zu fehlen © Getty Images

Detroit - Die Cleveland Cavaliers müssen bei den Detroit Pistons nicht nur eine Niederlage hinnehmen, sondern auch die schwere Verletzung eines ihrer Superstars. Dieser droht wochenlang zu fehlen.

von Sven Sartison ,

Doppeltes Pech für die Cleveland Cavaliers: Bei den Detroit Pistons kassieren sie nicht nur eine Niederlage, sondern verlieren auch einen ihrer Superstars.

Bei der 114:125-Pleite in Detroit zog sich Power Forward Kevin Love eine Fraktur der linken Hand zu. Laut Informationen von ESPN droht ein Ausfall von bis zu acht Wochen.

Die Verletzung zog sich Love bereits nach fünf Minuten im ersten Viertel zu, als er mit Pistons-Center Andre Drummond zusammenstieß. Anschließend verließ er unter Schmerzen das Feld.

"Er ist eine ganze Weile weg - vielleicht zwei Monate. Das ist hart", sagte Cavs-Superstar LeBron James.

Love verpasst All-Star Game

Schon in der Vergangenheit bereitete die linke Hand dem 29-Jährigen immer wieder Probleme. Bereits 2009 musste er operiert werden und bekam damals drei Schrauben eingesetzt.

Love verpasst durch die Verletzung - wie bereits im vergangenen Jahr - das NBA-All-Star Game. Damals machte ihm eine Knieverletzung die Teilnahme am Mega-Event der NBA-Superstars zunichte. Wer ihn bei der diesjährigen Ausgabe am 18. Februar in Los Angeles ersetzen wird, ist noch nicht bekannt.

Auch in der Regular Season wird er voraussichtlich nur noch wenige Spiele absolvieren können. Die Playoffs beginnen Mitte April.

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Cavs-Stars bleiben unter Möglichkeiten

Das Team um LeBron lag nach dem Ausfall von Love zur Pause zwar noch knapp mit drei Punkten in Führung, brach im dritten Viertel aber ein und erzielte neun Punkte weniger als die Gastgeber.

Der Cavs-Superstar kam in 38 Minuten auf 21 Punkte, Isaiah Thomas erzielte 19 Zähler. Dwyane Wade und Channing Frye kamen von der Bank und brachten es auf 18 bzw. 20 Punkte.

Auffällig bei den Pistons: Die fünf Starter steuerten allesamt an die 20 Punkte zum Sieg bei (21,6 Punkte im Durchschnitt). Top-Scorer der Partie war Detroits Stanley Johnson mit 26 Punkten. Mit zusätzlich 10 Rebounds gelang ihm ebenso ein Double-Double wie Drummond mit 21 Punkten und 22 Rebounds.

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