DeMarcus Cousins fährt gegen Russell Westbrook den Ellenbogen aus
DeMarcus Cousins fährt gegen Russell Westbrook den Ellenbogen aus © dpa Picture Alliance
Lesedauer: 2 Minuten

Beim Top-Duell zwischen New Orleans und Oklahoma liefert DeMarcus Cousins den negativen Höhepunkt. Auch ein anderer Superstar ist an der Szene beteiligt.

Anzeige

Beim NBA-Spiel zwischen den New Orleans Pelicans und den Oklahoma City Thunder hat Center DeMarcus Cousins fünf Minuten vor Ende des dritten Viertels für eine hässliche Szene gesorgt.

Der 2,11-Meter-Hüne rammte nach einem Defensivrebound OKC-Superstar Russell Westbrook im Zweikampf um den Ball seinen Ellbogen gegen den Kopf. Der getroffene Westbrook ging etwas theatralisch zu Boden und hielt sich das Gesicht.

Anzeige

(DAZN zeigt die NBA live. Jetzt kostenlosen Testmonat sichern!)

Cousins signalisierte umgehend lautstark und gestenreich, er habe nichts gemacht. Auch die Schiedsrichter schritten zunächst nicht ein.

Nach Ansicht der Videobilder revidierten die Unparteiischen allerdings ihre erste Entscheidung und gaben dem Star der Pelicans wegen "unnötigem und unzulässigem" Kontakt mit dem Gegner ein Flagrant Foul 2 – gleichbedeutend mit der Disqualifikation.

Alle Highlights aus der NBA gibt es ab sofort wöchentlich in "Fastbreak - Dein NBA Week Pass". Das einzige NBA-Magazin im deutschen Fernsehen

Anthony führt Pelicans zum Sieg

Vor seinem Feldverweis hatte Cousins mit 18 Punkten, neun Rebounds und vier Assists eine starke Leistung gezeigt. Dass die Pelicans das Spiel am Ende trotzdem mit 114:107 gewannen, hatten sie vor allem Anthony Davis zu verdanken. Die "Killerbraue" kam auf ein Double-Double und war bester Schütze der Partie (36 Punkte, 15 Rebounds).

Während Cousins und Westbrook zu der Szene keine Stellungnahme abgeben wollten, nahm Pelicans-Guard Jrue Holiday seinen Teamkollegen in Schutz: "Wir finden nicht, dass das fair war. Er tut nichts absichtlich. Wir wollten für ihn gewinnen." 

New Orleans NBA-Veteran Tony Allen unterstellte Westbrook sogar Schauspielerei: "Er hat sich Cousins Geschichte zu Nutze gemacht. Aus dem Pfiff hat er das Beste rausgeholt", so Allen nach dem Spiel. Cousins genießt nach einigen unsportlichen Aktionen in der Vergangenheit nicht den besten Ruf unter den NBA-Schiedsrichtern.

Der gefoulte Russell Westbrook war einmal mehr mit einem Triple-Double (22 Punkte, 16 Rebounds, zwölf Assists) überragender Spieler der Thunder. Unterstützung bekam er von seinen All-Star-Kollegen Paul George, der mit 26 Punkten Oklahomas Topscorer war, und Carmelo Anthony (19 Punkte, neun Rebounds).