BIG3 - Week Eight
BIG3 - Week Eight © Getty Images
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LaVar Ball ist mit dem Umgang der Lakers mit Sohn Lonzo nicht zufrieden. Das Trainerteam packe den Rookie nicht hart genug an.

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Dass sich LaVar Ball, Vater von Lakers-Rookie Lonzo, liebend gern mit jedem anlegt, der ihm in die Quere kommt, ist inzwischen hinlänglich bekannt.

NBA-Größen wie Michael Jordan oder LeBron James zählten schon zu seinen Pöbel-Opfern, aktuell leistet sich das Großmaul einen verbalen Schlagabtausch mit US-Präsident Donald Trump.

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Dass sich Ball nun aber sogar die Franchise vorknöpft, die Sohn Lonzo gedraftet hat, nachdem der Über-Vater wochenlang die Werbetrommel für seinen Ältesten gerührt hatte, irritiert dann doch: "Sie sind zu weich. Sie wissen nicht, wie man meinen Sohn coacht", kritiserte Ball die Verantwortlichen der Los Angeles Lakers, und indirekt vor allem Lakers-Coach Luke Walton, in einem Interview bei Bleacher Report.

LaVar Ball: "Sie verhätscheln ihn"

Er selbst hingegen wisse genau, wie man Lonzo anpacken müsse: "Ich sage ihm, dass er gefälligst den Sieg holen soll. Hör auf, Ausreden zu finden. Er war zu lang von mir getrennt. Ich sehe negative Tendenzen, sie verhätscheln ihn ein bisschen."

Ein Problem mit Walton habe er zwar nicht, "aber ich habe ein Problem mit dem Verlieren", sagte Ball. Aktuell stehen die Lakers bei einer Bilanz von 8-10 auf dem achten Platz der Western Conference.

In seinen ersten Auftritten in der NBA zeigte Ball-Sprössling Lonzo zwar noch große Schwächen bei der Wurfquote, schaffte zuletzt gegen Denver aber schon sein zweites Triple-Double der noch jungen Saison. Damit steht er auf einer Stufe mit Lakers-Legende Earvin "Magic" Johnson.

Dennoch solle das Trainerteam der Lakers Lonzo künftig härter angehen. Coach Walton reagierte auf die Kritik unbeeindruckt: "Er (LaVar Ball, Anm. d. Red.) hat bei Lonzo einen großartigen Job als Vater gemacht. Aber wir machen uns keine Sorgen darüber, wie Eltern über unsere Trainingsmethoden denken."