Dirk Nowitzki und seine Landsleute stehen bei Fastbreak besonders im Fokus
Dirk Nowitzki und seine Landsleute stehen bei Fastbreak besonders im Fokus © Getty Images
Lesedauer: 3 Minuten

Die Dallas Mavericks halten eine Hälfte lang gegen die Golden State Warriors mit, doch am Ende verliert das Team von Dirk Nowitzki deutlich. Ein Rookie sorgt für Ärger.

Anzeige

Das Superteam der Golden State Warriors hat die Dallas Mavericks mit den Deutschen Dirk Nowitzki und Maxi Kleber klar mit 133: 103 (65:62) geschlagen (Die NBA LIVE im TV auf SPORT1 US ).

Bei den Warriors überzeugten die drei Top-Spieler Kevin Durant (25 Punkte), Steph Curry (29) und Klay Thompson (21), die 75 Zähler beisteuerten und 25 ihrer 46 Feldwürfe trafen (Tabelle der NBA).

Anzeige

Alle Highlights aus der NBA gibt es ab sofort wöchentlich in "Fastbreak - Dein NBA Week Pass". Das einzige NBA-Magazin im deutschen Fernsehen

"Immer etwas zu spät dran"

Bei Dallas hielt Wesley Matthew mit 19 Punkten dagegen, Nowitzki kam auf elf Zähler, traf aber nur 33 Prozent seiner Feldwürfe. Kleber verbuchte nur sechs Minuten Einsatzzeit, verwandelte dabei seinen einzigen Wurf (Spielplan der NBA).

"Wir haben früh einen mitbekommen und dann brauchen wir immer etwas, um den Kampf anzunehmen", sagte Nowitzki: "Wir sind in jeder Halbzeit immer etwas zu spät dran. Sie erwischen uns früh und in der zweiten Hälfte konnten wir uns nicht mehr erholen."

Die Mavericks stehen mit vier Niederlagen aus vier Spielen auf dem letzten Platz der Western Conference. Die Warriors belegen mit einer Bilanz von zwei Siegen und zwei Niederlagen den achten Platz. 

Warriors mit Licht und Schatten

Die Warriors starteten furios und legten zu Beginn ein 40-Punkte-Viertel hin, doch das Team von Trainer Steve Kerr, das in dieser Saison schon mit einigen Pöbeleien und Undiszipliniertheiten aufgefallen ist, konnte mal wieder keine konstante Leistung bringen.

Im zweiten Viertel kassierte der NBA-Champion 38 Punkte, die Mavericks verkürzten so einen 18-Punkte-Rückstand im zweiten Viertel auf einen Zähler. Mit 65:62 ging es dann in die Kabine - die Mannschaft von Nowitzki gestaltete das Spiel relativ ausgeglichen und durfte auf eine Überraschung hoffen.

Warriors drehen auf

Doch Warriors-Coach Kerr fand in der Pause offenbar die richtigen Worte, um die mentale Müdigkeit seiner Spieler zu vertreiben. Im dritten und letzten Viertel machte Golden State jeweils 34 Punkte und hängte die Mavericks stetig ab.

Drei Minuten vor Ende, die Warriors führten mit 25 Punkten, sorgte Golden-State-Rookie Jordan Bell für Ärger auf der Dallas-Bank, weil er trotz der hohen Führung einen Slam-Dunk im Konter ansetzte.

Die Demütigung durch solche Showeinlagen wird in der NBA nicht gerne gesehen. Nach Spieleende entschuldigte sich Steve Kerr für die Aktion seines Rookies bei Dallas-Coach Rick Carlisle.

Atlanta verliert ohne Schröder

Die Atlanta Hawks verloren ohne den verletzten Spielmacher Dennis Schröder 93:104 (44:62) bei Miami Heat. In Abwesenheit des deutschen Nationalspielers trafen Kent Bazemore und Taurean Prince mit jeweils 20 Punkten am häufigsten für Atlanta. 

Miami konnte sich auf Josh Richardson verlassen, der 21 Zähler zum Sieg beisteuerte. Wayne Ellington war hinter Richardson der erfolgreichste Werfer. Der Guard kam von der Bank und machte in 25 Minuten Einsatzzeit 20 Punkte. 

Durch die dritte Niederlage im vierten Spiel ist Atlanta nun Drittletzter in der Eastern Conference. Die Hawks spielen am Donnerstag in Chicago, dann könnte Schröder nach seiner Knöchelprellung der Mannschaft vielleicht schon wieder zur Verfügung stehen.