Kevin Durant
Kevin Durant wurde zum MVP der NBA-Finals 2017 gewählt © Getty Images

Kevin Durant wird Donald Trump nicht besuchen, sollte dieser NBA-Champion Golden State Warriors ins Weiße Haus einladen. Er findet deutliche Worte für den US-Präsidenten.

Kevin Durant hat US-Präsident Donald Trump eine ordentliche Abfuhr erteilt.

Der Forward der Golden State Warriors wird einen Besuch im Weißen Haus definitiv verweigern, sollte das Staatsoberhaupt den NBA-Champion dorthin einladen.

Bei ESPN sagte Durant am Donnerstag: "Nein, das werde ich nicht tun. Ich respektiere die Person, die aktuell im Amt ist, nicht. Ich stimme den Dingen, denen er zustimmt, nicht zu."

Durant opfert Kindheitstraum

Durant selbst stammt aus einem Vorort von Washington, D.C., und will den Menschen aus seiner ursprünglichen Nachbarschaft durch seinen Einfluss "definitiv eine Stimme geben".

Deshalb verzichtet Durant sogar auf die Verwirklichung seines großen Kindheitstraums, eines Tages die NBA-Meistertrophäe ins Weiße Haus zu tragen.

Doch gerade nach der Inaktivität des US-Präsidenten nach rassistischen Ausschreitungen in Charlottesville im US-Bundesstaat Virginia, müsse er erst einmal alles überdenken.

"Er schürt die Spannungen, das ist sicher. Seit er sich um die Präsidentschaft bemüht hat, ist unser Land tief gespalten. Das ist kein Zufall", klagte der 28 Jahre alte Forward den Präsidenten weiter an.

Offizielle Einladung steht noch aus

Die Warriors gastieren erst am 28. Februar 2018 bei den Washington Wizards, wo sich ein Besuch im Weißen Haus anbieten würde. Eine offizielle Einladung steht bislang jedoch noch aus.

Nach den Vorfällen in Charlottesville hatte zuletzt auch NBA-Superstar LeBron James den US-Präsidenten verbal attackiert: Trump habe den Hass in Amerika wieder in Mode gebracht.