LeBron James erzielt ein Triple-Double im Schnitt
LeBron James erzielt ein Triple-Double im Schnitt © Getty Images
Lesedauer: 4 Minuten

München - Den Cavaliers droht in den NBA Finals der Sweep (Spiel 4, 3 Uhr LIVE auf SPORT1 US) - auch, weil LeBron James am Ende einbricht. Doch was kann er wirklich dafür?

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39, 25, 21, 11. Absteigende Werte, die das Dilemma von LeBron James und den Cleveland Cavaliers in den NBA-Finals 2017 (Spiel 4, ab 3 Uhr LIVE im TV auf SPORT1 US und im LIVESTREAM) verdeutlichen.

Während James in Viertel eins der bisherigen drei Endspiele zusammengerechnet starke 39 Zähler erzielt hat, bringt er es in den Schlussabschnitten auf mickrige elf Pünktchen. Zum Vergleich: Rivale Kevin Durant kommt in dieser Phase auf 31 Punkte.

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Während James in den letzten vier Minuten von Spiel drei ohne Korberfolg blieb, sorgte Durant mit sieben der letzten neun Warriors-Punkte – darunter ein eiskalter Dreier zum 114:113 – dafür, dass die Warriors die Partie mit einem 11:0-Lauf beendeten und beim Serienstand von 3:0 den Sekt kalt stellen können.

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Unangebrachte Häme

Die im Verlauf des Spiels nachlassende Leistung von James rief Kritik von Experten hervor. Er sei keinesfalls in einem Atemzug mit Michael Jordan zu nennen, eher müsse er aufpassen, den aktuellen Thron nicht an Durant zu verlieren.

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In den sozialen Medien wurden alte Witze herausgekramt. Beispiel: Woran erkennt man, dass LeBron James Geburtstag hat? Alle verlassen die Arbeit zwölf Minuten (die Viertellänge, Anm. d. Red.) zu früh.

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Die Häme ist - im Gegensatz zu früheren Jahren, in denen James teilweise tatsächlich abtauchte - unangebracht. 32,0 Punkte, 12,3 Rebounds und 10,3 Assists und damit ein Triple-Double erzielt James in den Finals im Schnitt - wahnsinnige Statistiken für den aktuell weiterhin besten Basketballer des Planeten.

Doch dass James in der Schlussphase nicht wie Durant liefert, ist nicht von der Hand zu weisen. Die deutlich größere Last und die immense Minutenzahl hinterlassen Spuren. Nachdem er bereits in der regulären Saison die Liga mit durchschnittlich 37,8 Minuten anführte, sind es in den Finals sogar 41,7.

Müdigkeit macht sich bemerkbar

"Ich habe alles auf dem Feld gelassen. In manchen Momenten war ich müde, aber nur, weil ich so hart gespielt habe, wie ich konnte", sagte James.

Auch wenn der Superstar die Müdigkeit nicht als Ausrede für den Einbruch zählen lassen wollte, Einfluss auf seine Leistung hatte sie allemal. Das blieb den Warriors nicht verborgen, die auch James' Pausen in der Defensive nutzten.

"Ich habe gesehen, wie LeBron am Ende des dritten Viertels vom Feld gegangen ist. Es war deutlich, dass er erschöpft war", sagte Draymond Green bei NBA TV. Trainer Steve Kerr erklärte, er habe seine Spieler immer wieder darauf hingewiesen, dass ihre Gegner müde werden.

"Wenn Leute 45 Minuten spielen und fast im ganzen Spiel nur Eins-gegen-Eins spielen, hoffst du, dass es seinen Tribut fordert", so Kerr. Neben James (39 Punkte) lieferte Kyrie Irving mit 38 Punkten ab – doch in den Schlussminuten kollabierte auch er. 

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James lobt Warriors

Trainer Tyronn Lue muss sich zumindest vorwerfen lassen, James in der regulären Saison zu wenige Pausen verschafft zu haben. In den Finals ist es nur verständlich - und richtig - James so lange wie möglich auf dem Feld zu lassen.

Auch das machte sich in Spiel drei deutlich. In den zwei Minuten, in denen James nicht spielte, erzielte Golden State zwölf Punkte. Die Cavs? Null.

Dass die Finals womöglich nach vier Partien beendet sind, liegt weniger an James, sondern vielmehr an der fehlenden Unterstützung in der Breite - und einem Gegner mit historischer Klasse. "Das ist die größte Firepower, gegen die ich je gespielt habe", sagte James.

Neben Durant glänzten Stephen Curry (26 Punkte) und Klay Thompson (30). Selbst Michael Jordan hätte gegen dieses Warriors-Team seine Probleme gehabt.