Minnesota Timberwolves v Oklahoma City Thunder
Minnesota Timberwolves v Oklahoma City Thunder © Getty Images
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Russell Westbrook krönt seine epische Saison mit der MVP-Trophäe. Dirk Nowitzki wird für seine Teamplayer-Mentalität geehrt.

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Russell Westbrooks historische Saison ist mit der Auszeichnung als MVP der Regular Season in der NBA gekrönt worden.

Damit setzte sich der Pointguard der Oklahoma City Thunder bei der Wahl zum besten Spieler der abgelaufenen Saison gegen James Harden von den Houston Rockets und Kawhi Leonard von den San Antonio Spurs durch.

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MVP-Wahl ohne LeBron, Durant oder Curry

Die Superstars LeBron James, Kevin Durant oder Steph Curry hatten es zuvor nicht einmal in die Top 3 dieser Kategorie geschafft.

In seiner Dankesrede wurde der 28-Jährige, der mit OKC in der ersten Runde der Playoffs an Harden und den Rockets gescheitert war, emotional: "Jeder in Oklahoma City hat mir geholfen, um jeden Abend mein Bestes zu geben. Danke an jeden, der mir auf diesem Weg geholfen hat."

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Westbrook schaffte es in der zurückliegenden Saison als erster Spieler seit Oscar Robertson 1962, statistisch ein Triple-Double pro Spiel zu erzielen. Robertsons Uralt-Rekord von 41 Triple-Doubles in der regulären Saison fügte der OKC-Spielmacher sogar noch eines hinzu.

Ganz nebenbei nahm der 28-Jährige auch noch die Auszeichnungen in den neu geschaffenen Kategorien "Best Style" und "Gamewinner of the Year" mit.

Teamplayer-Award für Nowitzki

Neben Westbrook staubte aber auch Dirk Nowitzki bei der Award Show der NBA in New York zu seiner eigenen Überraschung eine Auszeichung ab. "Dirkules" wurde mit der Twyman-Stokes Trophäe als bester Mitspieler des Jahres ausgezeichnet und damit für seine fast schon legendäre Teamplayer-Mentalität geehrt.

2017 NBA Awards Live On TNT - Inside
2017 NBA Awards Live On TNT - Inside © Getty Images

Außerdem trat der Deutsche als Laudator für den Most Improved Player of the Year, Giannis Antetokounmpo, auf. Der Grieche von den Milwaukee Bucks setzte sich bei der Wahl erwartungsgemäß gegen Nikola Jokic (Denver Nuggets) und Rudy Gobert (Utah Jazz) durch.

Champion Golden State sahnte gleich in fünf kleineren Kategorien Awards ab. Emotional-Leader Draymond Green wurde im dritten Anlauf endlich als bester Verteidiger ausgezeichnet und sorgte zusammen mit Steph Curry auch noch für den besten Assist des Jahres.

Klay Thompsons 60 Punkte gegen die Indiana Pacers wurden als beste Einzelleistung der abgelaufenen Saison herausgehoben, Kevin Durants Matchwinner-Dreier in Spiel 3 der Finalserie gegen die Cleveland Cavaliers war der beste Moment der Playoffs und Bob Myers wurde zum besten Team-Verantwortlichen gewählt.

Die weiteren Preisträger

Rookie of the Year: Malcolm Brogdon (Milwaukee Bucks)

Sixth Man Award: Eric Gordon (Houston Rockets)

Defensive Player of the Year: Draymond Green (Golden State Warriors)

Coach of the Year: Mike D'Antoni (Houston Rockets)

Executive of the Year: Bob Myers (Golden State Warriors)

Sportsmanship Award: Kemba Walker (Charlotte Hornets)

Dunk of the Year: Victor Oladipo (Oklahoma City Thunder)

Top Performance of the Year: Klay Thompson (Golden State Warriors)

Block of the Year: Kawhi Leonard (San Antonio Spurs)

Assist of the Year: Draymond Green & Steph Curry (Golden State Warriors)

Best Playoff-Moment: Kevin Durant (Golden State Warriors)

Lifetime Achievement Award: Bill Russell

Sager Strong Award: Monty Williams

Hustle Award: Patrick Beverley (Houston Rockets)