Die MLB reagiert mit einer neuen Drogenpolitik auf den Tod von Tyler Skaggs
Die MLB reagiert mit einer neuen Drogenpolitik auf den Tod von Tyler Skaggs © Getty Images
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Marihuana steht in der MLB künftig nicht mehr auf der Liste der verbotenen Substanzen. Die Liga reagiert damit auf den Drogen-Tod von Pitcher Tyler Skaggs.

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Wie die US-Baseball-Profiliga bekannt gab, wird Marihuana künftig nicht mehr auf der Liste der verbotenen, leistungsfördernden Substanzen stehen und im Rahmen der am Donnerstag angekündigten Änderung des gemeinsamen Drogenabkommens mit dem Spielerverband MLBPA künftig wie Alkohol behandelt.

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Zudem sollen alle Proben künftig auch auf Kokain, Opiode und synthetisches THC getestet werden.

Sollte der Test bei einem Spieler positiv sein, droht diesem keine Strafe, wenn er sich bereit erklärt, in Behandlung zu gehen. Bislang wurden Spieler in der MLB nach positiven Marihuana-Tests mit Geldstrafen belegt.

Neuerung als Reaktion auf den Drogen-Tod von Tyler Skaggs

Die Neuerung ist eine Reaktion auf den Tod von Tyler Skaggs. Der Pitcher der Los Angeles Angels war im Juli tot in seinem Hotelzimmer in Texas gefunden worden. Bei der Obduktion stellten die Gerichtsmediziner damals eine große Menge der Opiode Fentanyl und Oxycodon sowie Alkohol in seinem Körper fest.

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"Die Opiod-Epidemie in den USA ist ein Problem. Wir hoffen, dass diese Vereinbarung, die auf den Grundsätzen der Prävention, Behandlung, Sensibilisierung und Aufklärung basiert, zum Schutz Gesundheit und Sicherung unserer Akteuere beitragen wird", erklärte Dan Halem, stellvertretender Chef der MLB.

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Teil der neuen Regelung ist außerdem, dass Spieler und Teammitglieder in den Jahren 2020 und 2021 obligatorische Bildungsprogramme über die Gefahren von Opioidschmerzmedikamenten und praktische Ansätze für Marihuana besuchen müssen.