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München - Box-Superstar Floyd Mayweather setzt nach dem gewaltsamen Tod von George Floyd ein Zeichen. Darüber reden will der ehemalige Weltmeister aber nicht.

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Box-Superstar Floyd Mayweather wird die Kosten für die Beerdigung von George Floyd übernehmen. Das gab ein Vertreter seines Managements bekannt.

"Er wird es mir wahrscheinlich sehr übel nehmen, dass ich das sage. Aber er wird die Kosten für das Begräbnis definitiv zahlen", erklärte Leonard Ellerbe, Geschäftsführer von Mayweather Promotions, bei ESPN.

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Mayweather in Kontakt mit Floyd-Familie

Der Tod des Afroamerikaners Floyd in Minneapolis in der vergangenen Woche hat in den USA landesweit zu Massenprotesten und Unruhen geführt. Auch innerhalb der Sportwelt löste der Tod Bestürzung und Empörung aus. Der 46-Jährige wurde von einem Polizei-Beamten so lange misshandelt, bis er starb.

Ellerbe sagte, der frühere Box-Weltmeister sei mit der Familie des Opfers in Kontakt, die Angehörigen hätten sein Angebot angenommen.

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Mayweather selbst wolle sich zu dieser Geste nicht öffentlich äußern, erklärte sein Manager.

Mayweather übernahm Kosten für Hernandez-Begräbnis

Dabei wäre es nicht das erste Mal, dass der zeitweise reichste Sportler der Welt seine Anteilnahme auf diese Weise ausdrückt. Auch die Bestattung von Genaro Hernandez, gegen den er 1998 seinen ersten WM-Titel gewann, bezahlte.

Hernandez war im Alter von 45 Jahren an Krebs gestorben.