Laura Lindemann hätte vielleicht sogar noch weiter vorne landen können
Laura Lindemann hätte vielleicht sogar noch weiter vorne landen können © Imago
Lesedauer: 2 Minuten

Laura Lindemann liefert bei der Sprint-WM in Hamburg eine starke Leistung ab - Probleme beim Wechsel kosten sie die Chance auf eine noch bessere Platzierung.

Anzeige

Triathletin Laura Lindemann hat bei der Sprint-WM in Hamburg Platz drei belegt. Die viermalige deutsche Meisterin aus Potsdam musste sich nach 750 Metern Schwimmen, 18,9 km Radfahren und fünf Kilometern Laufen nur der Britin Georgia Taylor-Brown und Flora Duffy (Bermuda) geschlagen geben.

"Ich bin sehr zufrieden", sagte Lindemann bei SPORT1. "Beide Wechsel habe ich ein bisschen schlecht gemacht, das ist ärgerlich. Vielleicht wäre es noch ein bisschen weiter nach vorne gegangen mit einem besseren zweiten Wechsel."

Anzeige
Meistgelesene Artikel
  • Fussball
    1
    Fussball
    Podolski, Villa, Iniesta: So lief Finks Japan-Job mit den Superstars
  • Fussball / Bundesliga
    2
    Fussball / Bundesliga
    BVB-Superstar Sancho im Formtief
  • Fussball
    3
    Fussball
    Wagner huldigt ehemaligem Bayern-Star
  • Int. Fussball / Premier League
    4
    Int. Fussball / Premier League
    Everton: Horror-Fouls haben Folgen
  • Motorsport / Formel 1
    5
    Motorsport / Formel 1
    Wie Ferrari seine Partner frustriert

Die 24-Jährige hatte beim Übergang vom Rad auf die Laufstrecke Probleme beim Anziehen des linken Schuhs und ging lediglich als Elfte auf die Strecke. Lindemann tritt am Sonntag noch in der Mixed-Team-WM (13.30) an. Mit einer couragierten Leistung arbeitete sich die 24-Jährige auf den fünf Kilometern dann Stück für Stück nach vorn, konnte die bereits früh enteilten Taylor-Brown und Duffy aber nicht mehr einholen.

Luis holt Titel bei den Männern

Mit Blick auf die Olympischen Spiele sagte sie: "Das war ein guter Schritt in die richtige Richtung, motiviert mich nochmal mehr und gibt mir die Gewissheit, dass das Training gut war in der schwierigen Zeit dieses Jahr."

Bei den Männern hatte zuvor der Franzose Vincent Luis erneut den Titel gewonnen. Der 31-Jährige setzte sich auf der Sprint-Distanz in 49:13 Minuten vor dem Portugiesen Vasco Vilaca und Leo Bergere (Frankreich) durch.

Bester Deutscher war Lasse Lührs (49:51/Potsdam) auf dem zwölften Rang.

Aufgrund der Coronapandemie finden die Wettkämpfe ohne Zuschauer statt, die Weltmeister werden in einem einzigen Durchgang gekürt.

---

mit Sport-Informations-Dienst