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München - Sebastian Kienle hält die geplante Rückkehr von Fans in der Bundesliga für kritisch. Der frühere Ironman-Weltmeister befürchtet, es werde mit "zweierlei Maß gemessen."

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Der frühere Ironman-Weltmeister Sebastian Kienle sieht eine mögliche Rückkehr von Zuschauern in die Stadien der Bundesliga äußerst kritisch. Seiner Ansicht nach habe der Fußball während der Coronakrise bislang noch keine Sonderrolle beansprucht, doch mit der Zulassung von Fans würde der am weitesten verbreitete Sport in Deutschland genau dieses Klischee erfüllen.

Er würde schon "die Augenbrauen heben", sagte Kienle der Tageszeitung Neues Deutschland, "wenn im Herbst wieder Zuschauer in die Stadien kämen, wir aber kein Rennen machen könnten. Dann würde mit zweierlei Maß gemessen." Für den nach einem Schlüsselbeinbruch wiedergenesenen 36-Jährigen wurden bereits sämtliche Jahreshöhepunkte abgesagt. Selbst die auf Februar 2021 verlegte Ironman-WM wurde wieder gestrichen.

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Den Sieg auf Hawaii hat Kienle - obwohl es die nächste Ausgabe erst im Oktober 2021 gibt - als großes Ziel stets vor Augen. "Ich glaube fest daran, dass ich noch mal die Chance bekomme. Es ist ein schwieriges, aber realistisches Ziel. Ich habe im vergangenen Jahr gemerkt, dass ich mich in allen Disziplinen noch verbessern kann", sagte der Badener.