Ins Wasser dürfen die Athleten des Ironman in Hamburg nicht
Ins Wasser dürfen die Athleten des Ironman in Hamburg nicht © Getty Images

Der Ironman-Wettbewerb der Triathleten in Hamburg wird in diesem Jahr zu einem Duathlon. Bei SPORT1 nennt Geschäftsführer Björn Steinmetz die Gründe.

Beim Ironman Hamburg fällt die Disziplin Schwimmen wegen der aktuellen Blaualgenkonzentration in der Alster aus. Das gaben die Organisatoren unmittelbar vor dem Wettbewerb am Sonntag bekannt. Der Zustand des Wassers sei "potenziell gesundheitsgefährdend".

Hohe Temperaturen von über 30 Grad hatten das Gewässer in den letzten Tagen stark erwärmt und dadurch die Verbreitung der Algen begünstigt. 

Damit wird aus dem Triathlon ein dreigeteilter Duathlon mit der Reihenfolge Laufen - Radfahren - Laufen. "Wir können nicht riskieren, dass gesundheitliche Risiken für die Athleten entstehen, daher haben wir uns schweren Herzens dafür entschieden, diese Duathlon-Variante am Sonntag anzubieten", sagte Björn Steinmetz, Geschäftsführer der Ironman Germany GmbH, bei SPORT1.

Statt des Schwimmens wird zunächst ein 6-Kilometer-Lauf absolviert. Danach steht das Radfahren über 180,2 Kilometer an, dann folgt ein Marathon (42,195 km). Der Start der Profis wurde um 30 Minuten auf 7 Uhr nach hinten verschoben, zwei Minuten später geht es für die Frauen los.