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München - Der von Bayern ausgeliehene Christian Früchtl wollte beim 1. FC Nürnberg den nächsten Schritt machen, sitzt aber nur auf der Bank. Nun spricht sein Berater.

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Er wollte Spielpraxis in der 2. Bundesliga sammeln, um sich für seine weitere Karriere beim FC Bayern in Position zu bringen.

Stattdessen ist Torhüter Christian Früchtl nur die Nummer 2 beim 1. FC Nürnberg hinter Christian Mathenia - bislang ohne eine Pflichtspielminute.

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Wohin geht die Reise für den 21-Jährigen, der bei seinem Stammklub ebenfalls vor einer ungewissen Zukunft steht? Früchtls Berater Christian Rößner hat dazu nun seine Sicht der Dinge geäußert.

Berater von Christian Früchtl: "Von allen Seiten anders angedacht"

"Wir sind natürlich davon ausgegangen, dass er die Nummer eins werden kann. Ansonsten wäre er nicht gewechselt", sagt Rößner im Gespräch mit Spox: "Das war im Sommer von allen Seiten anders angedacht." Nicht umsonst pries Nürnbergs Sportvorstand Dieter Hecking Früchtl im Sommer als "talentiertester und bester deutscher Torwart in seiner Altersklasse".

Nürnbergs Trainer Robert Klauß - wegen seiner berühmten Matchplan-PK mittlerweile nicht mehr nur Zweitliga-Fans bekannt - sah in der Saisonvorbereitung dennoch den sieben Jahre älteren Mathenia im internen Zweikampf vorn und hat seine Meinung nicht geändert, obwohl Mathenia nicht immer fehlerlos blieb.

Schlecht für Früchtl, dessen Berater betont, dass dieser auch andere Optionen gehabt hätte: "Wir hatten sehr, sehr gute Angebote von ausländischen Klubs, bei denen Christian international hätte spielen können und eine ganz klare Zusage hatte, dass er die Nummer eins sein wird." Früchtl sei aber auch wegen seiner Heimatverbundenheit nach Nürnberg gegangen.

Wird das nun zum Bumerang für seine weiteren Ambitionen?

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Rückkehr zum FC Bayern ist sicher

Bei Bayern ist Früchtl noch bis zum Jahr 2022 unter Vertrag - und Rößner stellt klar: "Er wird im Sommer auf jeden Fall nach München zurückkehren und wir gehen alle davon aus, dass er für die Saison dann auch in München bleibt."

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Noch allerdings gibt es Unwägbarkeiten, vor allem in Bezug auf Alexander Nübel, die aktuelle Nummer 2 hinter Manuel Neuer mit klarem Ziel, die Nummer 1 zu werden. Ob Nübel in der kommenden Saison tatsächlich nicht selbst ausgeliehen wird, ist trotz aller Dementi noch nicht klar.

Nübels Zukunft spielt auch eine Rolle bei der Frage, ob Früchtl in der kommenden Saison eher als Mann auf der Bank in der Ersten Mannschaft gebraucht wird oder als Stammtorwart in der Dritten Liga. Der Vertrag von Ron-Thorben Hoffmann, der das aktuell ist, läuft im Sommer aus und die Zeichen stehen auf Wechsel.