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München - Trotz der vielen Erfolge hat die Coronakrise auch beim FC Bayern Spuren hinterlassen. Hasan Salihamidzic verrät, wie sich dies auf die Kaderplanung auswirkt.

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Die Coronakrise hat nicht nur die Finanzen, sondern auch die Kaderplanung vieler Fußballvereine auf den Kopf gestellt.

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Im Vereinsmagazin "51" erklärt Bayern-Sportvorstand Hasan Salihamidzic nun, dass das Virus die Vorgehensweise des Rekordmeisters in Sachen Transfers und Kaderplanung nicht nachhaltig beeinflusst habe. 

Salihamidzic verrät Umdenken beim FC Bayern

"In der Struktur planen wir ganz normal. Wir scouten, wir analysieren, wir diskutieren über Positionen und Spieler. Unabhängig von Corona müssen wir als FC Bayern früh dran sein mit unseren Ideen und sehr kreativ denken", so der 44-Jährige.

Generell habe man in München in den vergangenen Jahren aber ohnehin umgedacht, und sich mehr auf die Sichtung vielversprechender Talente, als um den Kauf fertiger Superstars gekümmert.

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"Die Nachwuchsarbeit ist für den FC Bayern sehr wichtig, das hat mit Corona nicht zu tun. Wenn ein junger Spieler das Talent hat, bei den Profis zu spielen, hat er es, ob nun Corona ist oder nicht", so Salihamidzic.

"Wir sehen die Entwicklungen mit Freude und Zuversicht: Bei Jamal Musiala, bei Chris Richards, bei Bright, aber auch bei Angelo Stiller, und wir haben dann ja den noch immer jungen Alphonso Davies und auch Tanguy Nianzou, der gerade 18 Jahre alt ist. Da wächst etwas, und wir müssen auf allen Ebenen alles tun, damit möglichst viele der Genannten sich bei den Profis durchsetzen."