Jean-Kévin Augustin steht angeblich kurz vor einem Engagement beim FC Nantes
Jean-Kévin Augustin tritt künftig für den FC Nantes gegen den Ball © Imago
Lesedauer: 2 Minuten

Die Vertragsstreitigkeiten zwischen RB Leipzig und Leeds United gehen weiter. Doch der talentierte Angreifer kann endlich wieder auf Torejagd gehen.

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Das Wechsel-Wirrwarr um Jean-Kévin Augustin nimmt kein Ende, aber für den Spieler gibt es jetzt einen annehmbaren Kompromiss.

Der FC Nantes vermeldete den Angreifer am Dienstagnachmittag als Neuzugang für die kommenden zwei Spielzeiten. Die FIFA hatte ihn freigestellt, damit er trotz des andauernden Rechtsstreits zwischen Leipzig und Leeds einen neuen Verein finden kann.

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In der Fehde zwischen RB und dem englischen Aufsteiger ist weiterhin keine Lösung in Sicht.

Leeds beharrt darauf, dass die Kaufpflicht in Höhe von 21 Millionen Euro für den zuvor ausgeliehenen Spieler nicht gelte, da sie im Vertrag im Falle eines Aufstiegs zum Saisonende am 30. Juni 2020 festgeschrieben ist. Jedoch absolvierten die Peacocks ihr letztes Championship-Spiel der vergangenen Spielzeit am 22. Juli 2020. Also ca. drei Wochen nach Ablauf der Frist.

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Leipzig zieht vor Sportgericht der FIFA

RB Leipzig hingegen ist völlig anderer Ansicht: "Jean-Kevin Augustin ist seit dem Aufstieg von Leeds United kein Spieler mehr von RB Leipzig. Unsere Rechtsauffassung hat sich nicht verändert - wir werden juristische Schritte gegenüber Leeds einleiten und die FIFA einschalten. Unabhängig von unseren Ansprüchen gegenüber Leeds United würden wir uns freuen, wenn Jean-Kevin wieder auf dem Fußballplatz stehen könnte", teilte Florian Scholz mit, Kaufmännischer Leiter Sport bei RB.

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Um die Streitigkeiten zu lösen, sehen sich die Sachsen genötigt, vor das Sportgericht der FIFA zu ziehen.

Auch die Verantwortlichen sind sich indes bewusst, dass es bei ihren juristischen Auseinandersetzungen um viel mehr als nur die Ablösesumme geht: "Ich hoffe auf schnelle Lösung, denn da steckt auch ein Spieler und ein Mensch dahinter", sagte Leipzigs Manager Markus Krösche.

Jetzt hat die Geschichte zumindest für Jean-Kévin Augustin eine gute Wendung genommen, aber ein Happy End ist es noch lange nicht.