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München - Mesut Özils Zukunft ist weiterhin unklar. Der Ex-Weltmeister will seinen Vertrag beim FC Arsenal aussitzen, doch ein Saudi-Klub lockt mit irren Versprechungen.

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Wird Mesut Özil zum Prinzen von Saudi-Arabien?

Das ist offenbar das kühne Versprechen des Fußballklubs Al Nasr.

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Wie das türkische Sportblatt Fanatik berichtete, will der saudi-arabische Verein den ehemaligen deutschen Nationalspieler, der beim FC Arsenal in Ungnade gefallen ist, unbedingt haben.

17 Millionen Jahresgehalt für Özil?

Die Verantwortlichen, so heißt es, schmieren Özil Honig um den Mund: "Wir wollen dich zum neuen saudi-arabischen Prinzen machen. Und dafür werden wir keine Opfer scheuen."

Überdies lockt Al Nasr demnach mit einem Jahresgehalt von knapp 17 Millionen Euro.

Der Klub würde auch auf Özil warten. Sollte der Mittelfeldspieler bis zum Vertragsende im Sommer 2021 bei den Gunners bleiben, wolle ihn Al Nasr im Anschluss holen.

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Mesut Özil ohne Chance

Und ein vorzeitiger Abgang des Weltmeisters von 2014 scheint nach den zuletzt getätigten Aussagen unwahrscheinlich - auch wenn Arsenal seinen Topverdiener loswerden will.

"Ich bleibe hier bis zum letzten Tag unserer Vereinbarung", hatte Özil dem The Athletic gesagt. "Ich will nicht gehen, damit hat sich das."

In der vergangenen Spielzeit absolvierte Özil nur 18 von 38 Partien in der Premier League. Nach der Corona-Pause spielte er unter Mikel Arteta überhaupt keine Rolle mehr und kam gar nicht zum Einsatz.

Spekulationen über mangelnde Fitness wies Özil vehement zurück. "Ich war vor der Pause fit genug für jedes Spiel", sagte er. "Und abgesehen von einer kleinen Verletzung war ich es auch danach."

Özil lehnt Gehaltsverzicht ab

Özil hatte auch beim Thema Gehaltsverzicht für Aufsehen gesorgt.

Im Zuge der Corona-Krise hatten sich die Arsenal-Stars dazu entschieden, auf 10% ihrer Löhne zu verzichten. Topverdiener Özil hatte dies jedoch abgelehnt. 

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Als Begründung gab er später an, die Vereinsführung habe ihn nicht mit ausreichend Informationen versorgt. 

Arteta widersprach Özils Sichtweise wiederum: "Der Klub hatte einen sehr ausführlichen Plan, wie man für eine stabilere Zukunft umstrukturieren muss." Die Argumente seien überzeugend gewesen, der Gehaltsverzicht die "richtige Entscheidung." 

Özil: "Leute wollen mich zerstören"

Der Mittelfeldspieler fühlt sich bei Arsenal ungerecht behandelt.

"Die Leute [versuchen] seit zwei Jahren, mich zu zerstören und mich unglücklich zu machen. Sie wollen die Fans gegen mich aufbringen und ein Bild kreieren, das nicht der Wahrheit entspricht", meinte Özil.

Über schlechte Behandlung dürfte er sich als "Prinz von Saudi-Arabien" wohl kaum beschweren.