Lucas Hernández schließt einen vorzeitigen Abschied vom FC Bayern nicht mehr aus
Lucas Hernández schließt einen vorzeitigen Abschied vom FC Bayern nicht mehr aus © Imago
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Lucas Hernández spielt beim FC Bayern noch nicht die Rolle, die sich alle Beteiligten erwartet haben. Ändert sich das nicht, könnte der Franzose Konsequenzen ziehen.

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Noch bevor eine Minute für den FC Bayern auf dem Platz gestanden hatte, wurde Lucas Hernández in den Stand des "besten Innenverteidigers der Bundesliga erhoben".

Kein Geringerer als Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge persönlich adelte den Neuzugang, für den die Münchner so tief in die Tasche gegriffen hatten, wie für keinen anderen Spieler zuvor (Ablöse: 80 Millionen Euro).

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Doch so richtig ist der Franzose bislang nicht beim deutschen Rekordmeister angekommen. "Es war kompliziert wegen der Verletzungen…Knie, Knöchel", zog der 24-Jährige bei Téléfoot hinsichtlich seiner ersten Saison an der Säbener Straße Bilanz.

Hernández schließt Bayern-Abschied nicht aus

Das Problem: Auch in der anstehenden Spielzeit ist nicht zwingend mit einer raschen Verbesserung von Hernández' Situation zu rechnen.

Alphonso Davies ist als Linksverteidiger und David Alaba - wenn er denn bleibt - als Linksfuß in der Innenverteidigung gesetzt. 

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Nun hat Hernández bei Téléfoot erstmals eingeräumt, dass ein Abschied schon im nächsten Sommer für ihn nicht mehr ausgeschlossen ist.

"Ich habe noch vier Jahre Vertrag, aber es hängt von der Saison ab. Wenn es weiter so kompliziert für mich ist, dann werden wir sehen", erklärte Hernández.

Topklub PSG aus seiner französischen Heimat wurde bereits in der aktuellen Transferperiode als Interessent gehandelt.

Laut des Weltmeisters sei aber "weder bei mir noch meinem Berater oder meiner Familie etwas angekommen".

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Hernández will um Spielzeit kämpfen

Ohnehin hat der ehemalige Atlético-Star trotz aller Widrigkeiten noch nicht aufgegeben und will bis Sommer um seinen Durchbruch bei den Bayern kämpfen.

"Es ist mein Charakter, immer weiter zu arbeiten und meinen Platz zurückzuerobern", erklärte er.

"Es ist natürlich hart, nur Ersatz zu sein, besonders wenn man wie ich die Mentalität hat, immer spielen zu wollen. Ich gebe alles im Training, damit der Trainer auf mich zählen kann, wenn er mich braucht und um mir meine Chance zu erarbeiten."