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München - Der FC Chelsea buhlt seit Wochen um Kai Havertz, längst soll sich beide einig sein. Leverkusen-Coach Peter Bosz lässt mit deutlichen Worten aufhorchen.

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Kai Havertz und der FC Chelsea: Der Mega-Deal steht kurz vor dem Abschluss!

Während der 21-Jährige am Montag um 11.06 Uhr mit zwei Koffern im Lager des DFB-Teams in Stuttgart eintraf, nimmt sein Wechsel nach England immer konkretere Formen an.

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Leverkusen-Coach Bosz rechnet nicht mehr Havertz

Bei Leverkusen hat man mit der Personalie Havertz offenbar schon abgeschlossen.

Bayer-Coach Peter Bosz deutlich: "Unser Kader steht leider noch nicht fest. Ich erwarte nicht mehr, dass Kevin Volland und Kai Havertz nochmal bei uns trainieren werden"!

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Es deutet also vieles daraufhin, dass bezüglich Havertz eine Einigung aller Parteien kurz bevor steht. Mit einer kolportierten Ablöse von rund 100 Millionen Euro würde Havertz zum teuersten deutschen Spieler aller Zeiten avancieren. Volland steht indes vor einem Wechsel zur AS Monaco um Ex-Bayern-Trainer Niko Kovac.

Bosz: "Vereine und Personen, die das zahlen können und wollen"

"Es kann im Fußball immer so sein, dass das am Ende nicht klappt. Aber ganz ehrlich, weil schon so lange verhandelt wird, gehe ich davon aus, dass die Wahrscheinlichkeit größer ist, dass Kai weggeht, als dass er noch bleibt", sagte Bosz am Montag auf einer Pressekonferenz.

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"Das sind Vereine und Personen, in diesem Fall wahrscheinlich Roman Abramowitsch (Eigentümer des FC Chelsea, Anm.d.Red.), die das zahlen können und wollen", sagte Bosz: "Die werden das schon durchrechnen, denn der Kai ist auch nicht der einzige Spieler, der dieses Jahr nach Chelsea geht."

Havertz nach Werner nächster Deutscher bei Chelsea

In diesem Sommer wechselte bereits Nationalspieler Timo Werner an die Stamford Bridge, die Blues überwiesen für den Stürmer 53 Millionen Euro Ablöse an RB Leipzig. Mit Antonio Rüdiger trägt noch ein dritter deutscher Nationalspieler das Trikot der Blues.

Zudem gab Frank Lampards Team in dieser Transferperiode 50 Millionen für Verteidiger Ben Chilwell von Leicester City und 40 Millionen für den Marokkaner Hakim Ziyech von Ajax Amsterdam aus. Ablösefrei kamen Thiago Silva (Paris St. Germain) und Malang Sarr aus Nizza.

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Zuvor hatten bereits kicker und Bild berichtet, dass Havertz am Sonntag bei den Leistungstest von Bayer Leverkusen vor dem Trainingsauftakt am Montag gefehlt hatte. Teamkollege Jonathan Tah, der ebenfalls zum Kader von Joachim Löw gehört, war dagegen vor Ort gewesen.

Havertz wurde bei Bayer Leverkusen ausgebildet und erzielte in 118 Bundesligaspielen 36 Tore für die Werkself. 2018 wurde er mit der Fritz-Walter-Medaille in Gold als bester U19-Spieler ausgezeichnet.

Vor einer Woche hatte Sport-Geschäftsführer Rudi Völler Spekulationen über einen baldigen Abschied noch als "Blödsinn" zurückgewiesen. Nun dürfte eine offizielle Verkündung des Transfers nur noch eine Frage der Zeit sein.