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Julian Nagelsmann hätte im Sommer 2018 Trainer von Real Madrid werden können. In der spanischen Marca beschreibt der Leipziger Coach, warum es nicht dazu kam.

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Julian Nagelsmann hat in einem Interview mit der spanischen Zeitung Marca erklärt, wie es 2018 zu seiner Absage an Real Madrid gekommen ist.

"Ich war einer der Kandidaten und die Liste war nicht sehr lang", sagte der heutige Trainer von RB Leipzig. "Wir haben mehrfach telefoniert, aber am Ende war ich derjenige, der entschieden hat."

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Er habe "ein gutes Gespräch mit Reals Generaldirektor José Ángel Sánchez" geführt, und sei mit ihm überein gekommen, dass ein Wechsel zu Real noch nicht der richtige Schritt gewesen wäre.

"Wir haben uns darauf verständigt, dass wir in der Zukunft wieder sprechen können, wenn Real Madrid einen Trainer braucht – und ich verfügbar bin."

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Der spanische Rekordmeister entschied sich im Sommer 2018 dann für Julen Lopetegui, der daraufhin noch vor der WM in Russland seinen Job als spanischer Nationaltrainer aufgeben musste und in der Folge auch in Madrid nicht glücklich wurde.

Schon Ende Oktober 2018 war seine Zeit bei Real wieder vorbei.

Nagelsmann: "Bereit, meinen Vertrag zu erfüllen"

Bei der Frage, ob Nagelsmann sich langfristig in Deutschland sieht oder irgendwann bereit für ein Auslandsabenteuer sei, ließ sich der 33-Jährige alle Türen offen.

"Der Markt funktioniert nach Angebot und Nachfrage. Im Moment habe ich einen Vertrag in Leipzig", erklärte Nagelsmann. "Allerdings weiß man nicht, wie sich Trainer oder Klub entwickeln. Man denkt an sich selbst, muss aber auch schauen, was der Verein will. Es kann sein, dass der Klub mir irgendwann sagt: ' Such dir was Neues' oder 'wir haben einen neuen Trainer.'"

Im Fußball sei es schwierig zu planen, man müsse spontan und offen sein. "Ich bin bereit, meinen Vertrag zu erfüllen", hielt Nagelsmann fest. Aber wenn Leipzig ihm irgendwann sage, er könne sich umorientieren, sei er auch dazu bereit.