Jean-Kévin Augustin spielte bei Leeds United keine große Rolle
Jean-Kévin Augustin spielte bei Leeds United keine große Rolle © Getty Images
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RB Leipzig rechnet weiterhin fest mit einem Millionenregen von Leeds United. Sportdirektor Markus Krösche äußert sich dazu.

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Bundesligist RB Leipzig sieht Premier-League-Aufsteiger Leeds United im Streit um den Transfer von Angreifer Jean-Kévin Augustin in der Pflicht.

"Leeds ist aufgestiegen, somit greift die Kaufverpflichtung", sagte RB-Sportdirektor Markus Krösche dem kicker.

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Der 23-jährige Franzose war im Winter auf Leihbasis von RB auf die Insel gewechselt. Leeds garantierte dabei, den Angreifer im Falle des Aufstiegs für 21 Millionen Euro fest zu verpflichten. Leeds argumentiert nun, dass die Klausel zum 1. Juli ausgelaufen sei.

Der Aufstieg wurde durch die Coronakrise erst nach dem ursprünglich vereinbarten Vertragsende perfekt gemacht.

Augustin enttäuschte in England

"Der Leihvertrag wird nicht verlängert. Leeds United kann bestätigen, dass der Verein die Leihgabe von Jean-Kévin Augustin nicht über den 30. Juni 2020 hinaus verlängert", erklärte Leeds am 1. Juli auf seiner Homepage.

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"Als im Januar die vertraglichen Vereinbarungen ausgehandelt wurden, waren alle Beteiligten im Vollbesitz ihrer geistigen Kräfte", sagte wiederum Krösche: "Ich gehe davon aus, dass jetzt die Dinge entsprechend ihren Gang nehmen." Augustin überzeugte in England nicht und kam nur zu drei Kurzeinsätzen.

Ob Leipzig das Geld nun erhält oder nicht, müssen nun die Anwälte der FIFA klären.

Augustin war 2017 für 16 Millionen Euro von Paris Saint-Germain nach Leipzig gewechselt, hatte sich jedoch weder dort noch bei seinen Leihstationen AS Monaco und Leeds durchsetzen können. Sein Vertrag bei den Sachsen läuft noch bis 2022.

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