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Trotz der Absage von Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge tendiert Kai Havertz angeblich zu einem Abschied von Bayer Leverkusen im Sommer.

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Jungstar Kai Havertz wird Bayer Leverkusen zeitnah um seine Freigabe bitten.

Das berichtet die Sport Bild. Angeblich soll der FC Chelsea bereit sein, die von Leverkusen geforderten 100 Millionen Euro für den 21 Jahre alten Nationalspieler zu bezahlen.

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Auch nach SPORT1-Informationen plant der deutsche Nationalspieler immer noch einen Sommerwechsel, hat sich aber noch für keinen Verein entschieden.

Havertz besitzt bei Bayer noch einen Vertrag bis Juni 2022. An dem Offensivspieler waren zuletzt viele Topklubs interessiert, haben aufgrund der Coronakrise aber von einem Angebot in diesem Sommer abgesehen.

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Auch der deutsche Rekordmeister FC Bayern München sieht sich nicht in der Lage, eine Ablösesumme im dreistelligen Millionenbereich zu zahlen. "Ich sage es ganz klar: Das wird uns finanziell in diesem Jahr nicht möglich sein", sagte der Vorstandsvorsitzende Karl-Heinz Rummenigge zuletzt bei SPORT1.

Bayer will mindestens 100 Millionen

Ganz Fußball-Europa und auch der FC Bayern stünden aktuell vor großen finanziellen Herausforderungen, so lange "nicht wieder vor Zuschauern gespielt werden kann." Da sei ein Transfer des hochtalentierten deutschen Nationalspielers schlicht nicht drin: "Sie kennen ja die Größenordnung, die Rudi Völler bei Bayer Leverkusen im Hinterkopf hat."

Bayers Geschäftsführer erhofft sich eine Ablösesumme im dreistelligen Millionenbereich.

Bayer-Sportdirektor Simon Rolfes hatte diesen Standpunkt zuletzt im CHECK24 Doppelpass gefestigt: "Der Preis für absolute Topspieler bleibt weiter hoch", sagte Rolfes.

Doch es ist fraglich, ob ein Klub diese Summe aufbringen kann.

Völler nimmt die Angelegenheit gelassen. "Es ist für keinen ein Geheimnis, dass es Interessenten gibt", sagte Völler dem kicker: "Aber jetzt laden erstmal alle ihre Akkus auf, danach geht es in die Vorbereitung für die Europa League. Wir wollen alles tun, da erfolgreich zu sein."

Rummenigge wünscht sich Havertz-Verbleib

Rummenigge wünschte sich einen Verbleib des 21-Jährigen in der Bundesliga: "Das ist eine Entscheidung, die muss Bayer Leverkusen und der Spieler treffen. Wenn ich ehrlich bin, würde ich Rudi Völler auch wünschen, dass Havertz zumindest noch ein Jahr in Leverkusen bleibt. Denn wir haben Interesse an Konkurrenz."

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Chelsea hat für die neue Saison schon Nationalspieler Timo Werner von RB Leipzig für 53 Millionen Euro verpflichtet. Der Londoner Klub um Abwehrchef Antonio Rüdiger ist nach der in diesem Sommer auslaufenden Transfersperre gewillt, groß zu investieren.

"Wir haben die Hoffnung und würden uns wünschen, dass er auch in der nächsten Saison bei uns spielt", sagte Rolfes im Juni im CHECK24 Doppelpass bei SPORT1.

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