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München - Einigt sich David Alaba mit dem FC Bayern nicht auf eine Vertragsverlängerung, ist ein Wechsel zum FC Barcelona im Sommer 2021 möglich. SPORT1 nennt den Grund.

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Es herrscht Ruhe im Vertragspoker um David Alaba.

Sein Management um Berater Pini Zahavi und Vater George führen mit den Verantwortlichen des FC Bayern derzeit keine Gespräche. Diese sollen nach Abschluss des Champions-League-Turniers in Lissabon wieder intensiviert werden.

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Die Münchner wollen mit dem Österreicher noch immer über 2021 hinaus langfristig verlängern. Alaba zögert aber noch mit einer Vertragsunterschrift.

Mit jedem Tag des Wartens mehren sich auch die Gerüchte um potentielle Abnehmer für Alaba. Wie SPORT1 bereits vor Wochen vermeldet hat, zöge es Alaba im Falle eines Wechsels bevorzugt nach Spanien ­– zu Real Madrid oder zum FC Barcelona.

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In diesem Sommer allerdings nicht, denn die beiden spanischen Topklubs können sich Alaba aufgrund ihrer wirtschaftlichen Schieflage in Corona-Zeiten nicht leisten.

Deutlicher heißer kann hingegen der Flirt zwischen Barcelona und Alaba 2021 werden. Hintergrund: Zahavi verbindet eine sehr enge Freundschaft zu Joan Laporta, dem früheren Präsidenten Barcelonas (2003 bis 2010). Im kommenden Jahr will der 58-Jährige erneut für das Präsidentenamt des Vereins kandidieren.

Alaba-Seite hat Barca-Wechsel diskutiert

Schafft Laporta die Rückkehr als Vereinsoberhaupt und wäre Alaba im kommenden Sommer ablösefrei zu haben, dürfte Zahavi einen neuen Vorstoß in Richtung eines Barcelona-Wechsels planen. Ein Modell, dass die Alaba-Seite nach SPORT1-Informationen bereits diskutiert hat.

Nach wie vor ist der Israeli aber bestrebt, mit den Münchnern eine Übereinstimmung zu finden, denn es ist noch immer das Ziel des Spielers, seine Karriere in München zu beenden. "Es ist schön, dass er sich vorstellen kann, in München zu verbleiben. Das hat sein Berater dem Hasan (Sportvorstand Salihamidzic, Anm. d. Red.) mitgeteilt", bestätigte Vorstands-Boss Karl-Heinz Rummenigge unlängst.

Nach SPORT1-Informationen sind beide Seiten trotz Uneinigkeiten in Gehaltsfragen nicht allzu weit voneinander entfernt, weshalb ein Happy End im Alaba-Poker nicht ausgeschlossen ist.

Passend dazu sagte Rummenigge am Donnerstag bei Sky: "Ich bin optimistisch, dass wir am Ende des Tages eine Lösung finden werden, dass David hier sogar seine Karriere beendet. Ich habe immer gesagt, der David ist für mich eigentlich so etwas wie der schwarze Franz Beckenbauer."