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Die Zukunft von David Alaba beim FC Bayern ist offiziell weiterhin ungeklärt. Ein Berater behauptet nun, der neue Klub des Österreicher stehe mehr oder weniger fest.

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Bella Italia, David Alaba?

Nach wie vor ist die Zukunft des Bayern-Verteidigers offen. Auch wenn Hansi Flick mit allen Mitteln um seinen Abwehrchef kämpft, steht eine Verlängerung weiter in den Sternen.

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Oder haben die Bayern den Kampf um den Österreicher sogar schon verloren? Das zumindest behauptet der italienische Berater Ivan Reggiani.

"Soweit ich weiß, wird Alaba gehen, und ich glaube, Inter hat da bereits etwas Wichtiges abgeschlossen", sagte Reggiani, der in den vergangenen Jahren in verschiedensten Positionen im italienischen Fußball tätig war, in einem Interview mit calciomercato.

"Ich glaube, es gibt bereits eine Einigung zwischen Inter und dem Management des Spielers, und ich denke wirklich, dass Inter ihn in der nächsten Saison im Kader haben könnte."

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Inter-Coach Conte heiß auf Alaba

Alaba und Inter? Zwar ist Reggiani nicht gerade als zuverlässige Quelle einzuschätzen, aber bereits im Mai hatte SPORT1 von einem Interesse der Italiener berichtet.

Das liegt vor allem an Trainer Antonio Conte, der hinter dem 28 Jahre alten Defensiv-Allrounder bereits während seiner Amtszeit beim FC Chelsea (2016-2018) her war und immer noch ein großer Fan des Linksfußes ist.

Der italienische TV-Sender SportMediaset will sogar schon von zwei Treffen der Nerazzuri, die vor wenigen Tagen bereits den Transfer von Achraf Hakimi vermeldet hatten, mit der Alaba-Seite vor der Corona-Pause erfahren haben.

Alaba pokert um mehr Gehalt

Dennoch dürfte im Falle eines Wechsels Spanien weiterhin die erste Option sein. Alaba flirtet mit dem FC Barcelona und Real Madrid, die Bayern wollen weiterhin verlängern - und haben nach wie vor sehr gute Chancen.

Zuletzt trafen sich beide Parteien zu Gesprächen in München. Es geht vor allem ums Gehalt. Alaba will in die Riege der Topverdiener aufsteigen. 

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Karl-Heinz Rummenigge sagte im SPORT1-Interview : "Wir müssen jetzt versuchen, eine Lösung hinzubekommen, die für uns finanziell vertretbar ist."

Soll heißen: Auch beim Alaba-Poker gibt es für die Bayern finanzielle Grenzen, denn der Vorstandsboss sagte auch: "Das entscheidende Kriterium innerhalb einer Mannschaft ist es, ein faires Gehaltsgefüge herzustellen, das der Leistung der einzelnen Spieler jeweils gerecht wird." 

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Flick: "Lassen ihnen Zeit, sich Gedanken zu machen"

Bayern-Trainer Flick jedenfalls hofft weiterhin auf einen Alaba-Verbleib - wie auch beim Spanier Thiago.  

"Alle beide wissen, was ich von ihnen halte. Wir lassen ihnen Zeit, sich Gedanken zu machen", sagte der Double-Coach am Montag bei der Übergabe der Meisterschale und des DFB-Pokals im FC Bayern Museum.

"Ich versuche, als Trainer und Ratgeber zu unterstützen. Letztendlich steht der Spieler vor der Entscheidung, was er möchte. Das müssen wir respektieren."