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München - Dass Timo Werner nach seinem Wechsel zu Chelsea nicht mehr für RB Leipzig in der Champions League spielt, sorgt für Irritationen. Nun klärt sein Berater bei SPORT1 auf.

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Der Wechsel von Timo Werner zum FC Chelsea hat für großen Wirbel gesorgt.

Insbesondere die Tatsache, dass der Stürmer nicht mehr für RB Leipzig bei der Finalrunde der Champions League im August antreten wird, sorgte in manchen Teilen der Branche für Unverständnis.

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Nun erklärt sein Berater die Hintergründe und reagiert damit auch auf Kritik am Nationalspieler. "Was mich ärgert ist, dass Timo jetzt in eine Ecke gestellt und als schlechter Sportsmann dargestellt wird, der seine Teamkollegen im Stich lässt", sagt Karlheinz Förster bei SPORT1.

Werner-Berater: "Dem muss ich widersprechen"

"Dem muss ich ganz klar widersprechen und da kann ich dem, was Oliver Mintzlaff gestern vor dem Spiel gesagt hat, nur beipflichten! Es wäre für Timo alles andere als ein guter Start bei seinem neuen Klub gewesen, wenn er nach dem Urlaub erst noch für die Vorbereitung und die Champions League nach Leipzig hätte zurückzukehren sollen", so Förster weiter: "Daher war es die gemeinsame Abstimmung von allen Beteiligten - und nicht allein Timos Entscheidung - dass Timo zum 1.7. zu Chelsea wechselt, und nicht erst Mitte oder gar Ende August."

Leipzigs Geschäftsführer Mintzlaff hatte am Samstag vor dem Spiel gegen Borussia Dortmund bei Sky über Werner gesagt: "Er ist ein absoluter Sportsmann, der sich nichts zu Schulden kommen lassen hat."

Werners Wechsel zu den Blues war am vergangenen Donnerstag von beiden Klubs verkündet worden. Der 24-Jährige unterschrieb in London einen Fünfjahresvertrag und verdient dort angeblich zehn Millionen Euro im Jahr. Chelsea nutzte die Ausstiegsklausel in Werners Vertrag, die bei 53 Millionen Euro liegt.