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Robert Lewandowskis früherer Berater Cezary Kucharski hat verraten, dass der Pole ursprünglich nicht im Sommer 2014 zum FC Bayern wechseln wollte.

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"Heute ist das schon komisch, aber damals hatte Lewy wirklich Zweifel. An einem Punkt in den Verhandlungen wollte er nicht mehr zu Bayern und einen Vertrag bei Real Madrid unterschreiben, weil Ronaldo (Cristiano, Anm. d. Red.) dort spielte. Ich habe ihn davon überzeugt, dass er bei einem großen Klub der Stürmer Nummer eins sein muss", sagte der Agent im polnischen Youtube-Kanal Futbolownia.

"Bei Real Madrid hätte er sich irgendwann gegen Karim Benzema durchgesetzt, aber ich konnte nicht zulassen, dass er mit dem Status, den er damals schon hatte, als Nummer zwei zu einem Klub wechselt." 

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Stammplatz für Lewy wichtiger als Geld

Kucharski erklärte, dass ihm ein Stammplatz für Lewandowski wichtiger gewesen sei als das Geld - laut seiner Aussage habe Real mehr Gehalt geboten als der FCB.

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"Das habe ich in allen Gesprächen betont, ob mit Real, Arsenal oder Manchester City", meinte Kucharski. Auch die legendäre Rückennummer 9, die Bayern dem Stürmer angeboten hatte, habe einen Unterschied gemacht. "Das war für mich entscheidend und hat mir gezeigt, dass Bayern der sicherste Wechsel für ihn nach seiner Zeit bei Borussia Dortmund ist."

Letztlich machte Lewandowski mit seinem ablösefreien Wechsel alles richtig, sein Vertrag in München läuft noch bis 2023.

"Er wird seine Karriere bei Bayern beenden. Wenn ich noch sein Berater wäre, würde ich ihm zumindest dazu raten. Er hat sich dort selbst ein Denkmal gesetzt", sagte der 48-Jährige, der bis 2018 als Lewandowskis Berater fungierte.