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Dortmund - André Schürrle hat keine Zukunft mehr beim BVB. Nun soll angeblich ein Aufsteiger in die Serie A mit einem prominenten Trainer ins Spiel kommen. Schürrles Berater reagiert.

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Der Weltmeister-Torschütze Mario Götze wurde schon verabschiedet - und auch sein Vorbereiter André Schürrle hat keine Zukunft beim BVB mehr.  

Nach SPORT1-Informationen planen die Dortmunder definitiv nicht mehr mit dem 29-Jährigen, der derzeit noch an Spartak Moskau verliehen ist.

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Und nun soll es angeblich einen ersten Interessenten für den Flügelstürmer geben. Wie der italienische Transfer-Experte Gianluca Di Marzio erfahren haben will, beschäftigt sich Benevento Calcio mit Schürrle, dessen Vertrag beim BVB noch bis zum Sommer 2021 läuft.

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Schürrle nach Italien? Berater reagiert

Benevento, wo Italien-Legende Filippo Inzaghi als Trainer an der Seitenlinie steht, steht als Aufsteiger in die Serie A schon fest. Schürrle soll demnach in den Planungen für die kommende Saison eine entscheidende Rolle spielen.

Mit Loïc Rémy (OSC Lille) und Kamil Glik (AS Monaco) habe man bereits zwei weitere Routiniers von einem Wechsel überzeugen können.

Wird Schürrle nun folgen? Einfache Antwort: Nein. 

"Das ist absoluter Schwachsinn", sagt Schürrles Berater Ingo Haspel zu SPORT1. "Weder mit mir noch mit André hat irgendjemand von Benevento gesprochen. Dieser Transfer ist zu 100 Prozent auszuschließen."

Streicht Schürrle eine Abfindung ein?

Sollte es irgendwann zu einer Einigung mit einem (anderen) neuen Klub kommen, könnte der Weltmeister von 2014 den BVB womöglich sogar kostenlos verlassen dürfen. Auch eine zusätzliche Abfindung ist wohl denkbar.

Wie die Ruhrnachrichten schreiben, entbehren Gerüchte um eine "Vertragsauflösung in Dortmund mit einer Abfindungszahlung wohl nicht komplett jeder Grundlage".

Nach SPORT1-Informationen ist man beim BVB an einer einvernehmlichen Lösung interessiert.

Schürrle war im Sommer 2016 für 30 Millionen Euro vom VfL Wolfsburg nach Dortmund gewechselt.

 In 51 Partien für die Schwarz-Gelben traf er acht Mal und bereitete zehn Treffer vor. Sein Marktwert liegt laut transfermarkt.de noch bei 4,5 Millionen Euro.