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Um den Auswirkungen der Coronakrise zu begegnen, erwägt die FIFA die Einführung eines dritten Transferfensters. Dafür müssten die bestehenden aber gekürzt werden.

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Der Fußball-Weltverband FIFA hat in der Coronavirus-Pandemie weitere Flexibilität für den Transfermarkt angekündigt.

Bislang gibt es zwei Phasen, in denen Spieler wechseln dürfen: eine zwischen den Saisons, die nicht länger als zwölf Wochen dauern darf, und eine zur Mitte der Saison, die vier Wochen nicht überschreiten darf.

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FIFA-Direktor spricht über Transferfenster

"Was wir jetzt sehen könnten in der Krise, wäre, dass Verbände ein zusätzliches, drittes Transferfenster öffnen", stellte James Kitching, FIFA-Direktor Football Regulatory, in der ARD zu den neuen Empfehlungen klar. "Das würden wir flexibel handhaben, wenn die 16 Wochen Gesamtzeit nicht überschritten werden."

Die FIFA hatte zuletzt diverse Empfehlungen und Richtlinien mit Bezug auf Transfers und Verträge in der Coronavirus-Krise abgegeben.

Im deutschen Männerfußball waren bislang zwei so genannte Registrierungsperioden für Transfers geplant: Vom 1. Juli bis 31. August 2020 sowie vom 2. Januar bis 1. Februar 2021. Sollte die derzeit unterbrochene Saison länger als geplant dauern, könnten die Transferperioden verlegt werden.

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Profi-Verträge sollen angepsst werden

Der Weltverband hatte sich zudem dafür ausgesprochen, dass Verträge von Profis an den wirklichen Ablauf der derzeit unterbrochenen Spielzeit angepasst werden.

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Demnach sollen auslaufende Kontrakte solange verlängert werden können, bis die Saison beendet ist. Im Sommer geplante Spielerwechsel sollen ebenfalls erst danach vollzogen werden. Die FIFA kann in diesen Fragen jedoch keine bindenden Vorgaben machen.

"Wir müssen anerkennen, dass das nationale Arbeitsrecht und die Autonomie von Klubs und Spielern immer Vorrang haben", sagte Kitching.