Cristiano Ronaldo spielt seit dieser Saison bei Juventus Turin
Cristiano Ronaldo spielt seit dieser Saison bei Juventus Turin © Getty Images
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In einem Interview spricht Cristiano Ronaldo über die Vergewaltigungsvorwürfe gegen ihn. Zudem nennt er die Gründe für seinen Wechsel von Real zu Juventus.

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Cristiano Ronaldo hat Präsident Florentino Perez die Schuld an seiner Flucht von Real Madrid zu Juventus Turin gegeben.

"Ich habe im Klub gespürt, besonders vom Präsidenten, dass sie mich nicht mehr so wertgeschätzt haben wie am Anfang", sagte der 33-Jährige dem Magazin France Football.

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Ronaldo war im Sommer nach neun Jahren bei Real nach Italien gewechselt.

Perez habe ihm nicht mehr das Gefühl gegeben, unersetzlich zu sein, begründete er seinen Entschluss, "das hat in mir Abschiedsgedanken reifen lassen. Ich hatte nie den Eindruck, dass der Präsident mich daran hindern würde, zu gehen".

Wenn es ihm ums Geld gegangen wäre, wäre er nach China gewechselt, meinte Ronaldo, "wo ich fünfmal so viel hätte verdienen können wie hier oder bei Real. Der Unterschied ist: Bei Juventus wollten sie mich wirklich."

Ronaldo spricht über Vergewaltigungsvorwürfe

In dem Interview sprach Ronaldo auch über die Vergewaltigungsvorwürfe gegen ihn.

"Natürlich beeinflusst diese Geschichte mein Leben. Ich habe eine Lebensgefährtin, vier Kind, eine alternde Mutter, Schwestern, einen Bruder, eine Familie, der ich sehr nahe bin. Ganz zu schweigen von meinen Ruf, der vorbildlich ist", sagte Ronaldo.

Die US-Amerikanerin Kathryn Mayorga beschuldigt den Portugiesen, sie im Juni 2009 in Las Vegas vergewaltigt zu haben. Ronaldos Anwalt Peter Christiansen hatte daraufhin erklärt, das, was während des Treffens mit der Frau passiert ist, einvernehmlich geschehen sei.

Ronaldo ist froh, dass sein Sohn Cristiano Junior noch zu klein ist, um das alles zu verstehen. Schlimm sei die ganze Geschichte jedoch für seine Mutter und seine Schwestern: "Sie sind sprachlos und gleichzeitig sehr wütend. Dies ist das erste Mal, dass ich sie in diesem Zustand sehe."