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Gianluigi Buffon (l., mit Kevin Trapp, M., im Training) hat bei Paris Saint-Germain einen Vertrag bis 2019. © Getty Images

Nationaltorwart Kevin Trapp hat das Interesse von OGC Nizza geweckt. Jetzt macht sich sein Kollege Gianluigi Buffon für einen Verbleib stark.

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Torwart Gianluigi Buffon macht sich für einen Verbleib von Kevin Trapp bei Paris Saint-Germain stark.

"Mit Alphonse (Areola, d. Red.) und Kevin haben wir zwei sehr gute Keeper bei uns. Sie sind natürlich Kollegen, aber auch schon wie Brüder für mich", sagte der 40-Jährige bei France Football.

"Ihre Einstellung in der täglichen Trainingsarbeit ist vorbildlich und im Team ist es wichtig, viel Respekt und eine hohe Wertschätzung füreinander zu haben. Das ist eine gute Basis."

Der Fußball habe sich verändert, so Buffon. "Ein Team wie Paris Saint-Germain spielt ungefähr 56 Spiele in der Saison. Es ist undenkbar, auf der Position des Torwarts nur zwei Torhüter zu haben. Es ist daher nur logisch, dass Kevin bleiben muss."   

Trapp: Interesse aus Nizza

Nach SPORT1-Informationen steht Trapp aber vor einem Wechsel zu OGC Nizza.

Dort soll der 28-Jährige unter Trainer Patrick Vieira die Nummer eins werden. PSG wurde bereits von den OGC-Verantwortlichen informiert. Im Gespräch ist ein Ausleihgeschäft. Können ihn Buffons Worte zum Umdenken bewegen? 

Trapp, seit kurzem mit Model Izabel Goulart verlobt, wollte ungeachtet der Verpflichtung von Gianluigi Buffon als neue Nummer 1 den Verein zunächst nicht verlassen. Das hatte SPORT1 kürzlich aus dem direkten Umfeld des Nationaltorwarts erfahren. 

Der Nationaltorwart  wollte unter dem neuen PSG-Coach Thomas Tuchel weiter um seine Chance kämpfen. Schon im Winter hatte er einige Angebote abgelehnt. Für seinen Einsatz im Training lobte Buffon kürzlich Trapp.

Doch während Trapp im ersten Saisonspiel zu Hause gegen SM Caen noch auf der Bank saß, war er in den beiden Partien danach gar nicht mehr im Kader.

Das hat nun offenbar zu einem Umdenken bei Trapp geführt, der 2015 von Eintracht Frankfurt nach Paris gewechselt war und beim französischen Erstligisten noch einen Vertrag bis 2020 besitzt. Trapp ist vom Interesse Nizzas geschmeichelt, heißt es.