Der FC Bayern hat Robert Lewandowski dessen Wechselwunsch untersagt. Doch der Pole gibt nicht auf und hält weiterhin an Transferberater Pini Zahavi fest.

Wochenlang zog sich der Transfer-Poker um Robert Lewandowski. Der Pole forderte öffentlich eine Freigabe, die Bayern-Bosse um Präsident Uli Hoeneß blieben hart, obwohl der 66-Jährige mit Angeboten bis zu 150 Millionen Euro rechnete.

Man habe den Polen "immer im Griff gehabt", sagte Hoeneß am Sonntag bei Sky.

"Wir hatten nur seinen Berater nicht im Griff. Aber dem haben wir keine Gesprächsmöglichkeit gegeben. Er hat vier, fünf Mal versucht, bei mir einen Termin zu kriegen. Ich habe ihm gesagt: Ich habe erst am 2. September um 14.30 Uhr Zeit (nach dem Ende der Transferperiode, d.Red.)."

Zusammenarbeit mit Lewandowski offenbar bis 2020

Der Name des vermeintlichen Unruhestifters: Pini Zahavi. Lewandowski hatte den 74-jährigen Israeli, der unter anderem den 222-Millionen-Deal vom FC Barcelona zu Paris St. Germain eingefädelt hatte, zunächst mit einem Vertrag bis zum Ende des Sommer-Transferfensters ausgestattet.

Auf die Transfer-Absage der Bayern hat der Pole jetzt aber offensichtlich auf seine Weise reagiert. Wie Sky berichtet, hat Lewandowski die Zusammenarbeit mit Zahavi bis 2020 verlängert. Bild und SportBild bestätigten die Meldung.

Ein mögliches Zeichen dafür, dass der Stürmer seinen Traum von Real Madrid noch lange nicht aufgegeben hat.

Hoeneß dürfte in Zukunft also noch jede Menge damit zu tun haben, sich Lewandowskis umtriebigen Berater vom Leib zu halten