Borussia Dortmund hat angeblich einen belgischen Nationalspieler im Visier. Doch der erhoffte Deal ist noch nicht fix. Sein bisheriger Klub gibt sich unwissend.

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Borussia Dortmund hat einen belgischen Star ins Visier genommen - allerdings hakt der erhoffte Deal noch.

Laut dem öffentlich-rechtlichen belgischen Rundfunk RTBF sollte Axel Witsel am Montag zum Medizincheck in Dortmund eintreffen. Allerdings steht eine Einigung zwischen dem BVB und Witsels chinesischem Arbeitgeber Tianjin Quanjian noch aus. Das berichten die belgischen Zeitungen Het Laatste Nieuws und Het Nieuwsblad übereinstimmend.

Knackpunkt ist demnach vor allem die Ausstiegsklausel in Höhe von 20 Millionen Euro, genauer die Existenz einer solchen Klausel. Der chinesische Klub will angeblich nichts davon wissen, dass Witsel für eine festgeschriebene Ablöse gehen kann.

Zorc äußert sich zu Witsel-Gerüchten

Der 29-Jährige habe sich den Berichten zufolge jedenfalls für einen Wechsel ausgesprochen, er wolle wieder näher an seiner Heimat Belgien sein.

"Wir werden diese Personalie nicht kommentieren", sagte BVB-Sportdirektor Michael Zorc den Ruhr Nachrichten.

Während der WM in Russland stand der belgische Nationalspieler in sechs Partien in der Startelf. Nur im bedeutungslosen dritten Gruppenspiel gegen England (1:0) nahm er auf der Bank Platz.

Witsel wäre vergangenes Jahr beinahe schon in Deutschland gelandet. Damals hatte Bayern-Trainer Carlo Ancelotti großes Interesse an einer Verpflichtung, scheiterte mit seiner Transfer-Anfrage aber beim damaligen Witsel-Coach und italienischen Ex-Weltmeister Fabio Cannavaro (44).

Sein möglicherweise zukünftiger Teamkollege Manuel Akanji hat derweil eine sehr hohe Meinung von Witsel. "Ich habe ihn schon in Russland spielen sehen, als er dort war. Er ist ein sehr guter Spieler. Ich bin aber nicht zuständig, wer verpflichtet wird", sagte der 23 Jahre alte Abwehrspieler am Montag.