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Holger Badstuber bleibt dem VfB Stuttgart nun doch langfristig erhalten. Der ehemalige Bayern-Spieler legt den Traum von der Champions League ad acta.

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Holger Badstuber bleibt dem  VfB Stuttgart überraschend nun doch erhalten.

Wie die Schwaben am Dienstagnachmittag mitteilten, unterschrieb der 29-Jährige einen neuen Vertrag bis 2021.

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Der Kontrakt des Innenverteidigers beim VfB war am Ende der vergangenen Saison ausgelaufen. Der ehemalige Nationalspieler wollte unbedingt noch einmal in der Königsklasse auflaufen. Mit Lazio Rom stand er angeblich kurz vor einer Einigung, die Italiener hatten am letzten Spieltag der Serie A die Qualifikation für die Champions League aber verspielt.

Sportvorstand Michael Reschke hat den Innenverteidiger nun von einem Verbleib überzeugt, eine kolportierte Gehaltserhöhung inklusive. 

"Holger hat eine emotionale Bindung zum VfB und zu unserem Team aufgebaut, die vermutlich stärker ist, als er das lange Zeit selbst wahrgenommen hat", so Reschke.

Badstuber mit langer Bayern-Vergangenheit

Ex-Nationalspieler Badstuber, der in seiner Karriere immer wieder mit schweren Verletzungen zu kämpfen hatte, wechselte 2002 aus der Jugend des VfB Stuttgart zum FC Bayern München. Unter Louis van Gaal gelang ihm der Durchbruch bei den Profis, bis Januar 2017 absolvierte er 177 Spiele für die Münchner ehe er zu Schalke 04 ausgeliehen wurde.

Vor Beginn der abgelaufenen Saison kehrte Badstuber dann zum VfB zurück und stand in 27 Partien auf dem Platz.

In Zugang Marc Oliver Kempf, Marcin Kaminski, Timo Baumgartl, Badstuber und Benjamin Pavard stehen Trainer Tayfun Korkut nach jetzigem Stand fünf Innenverteidiger zur Verfügung. Die Zukunft von Pavard, der mit Frankreich bei der WM für Furore sorgt, ist allerdings noch offen.